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    „Mein Feedback hole ich mir bei den Patienten!“: Zur Führungsqualität niedergelassener Ärzte in Zeiten der Digitalisierung

    Quelle: http://ow.ly/fOGj30dlbzN

    Professionelle Führung basiert vor allem auf Kommunikation. Doch Ärzte versagen hierbei in ihrer Rolle als Führungspersonen fast vollständig. Das zeigt eine Untersuchung der Nutzung des Instrumentes „Mitarbeitergespräche“.

    Ergebnisse einer Exploration

    Mitarbeitergespräche, ob nur zum Zweck der Vereinbarung von Zielen oder für die Ermittlung von Lob- und Kritik eingesetzt, zählen zu den Basis-Führungsinstrumenten, ohne die ein funktionierendes Personalmanagement nicht möglich ist. Eine Befragung von 730 Medizinischen Fachangestellten aus verschiedenen Arztpraxen der Valetudo-Community© zeigt jedoch, dass es um die Anwendungs-Realität äußerst schlecht bestellt ist.

    Mitarbeitergespräche sind eine Seltenheit

    Lediglich 212 MFA (29%) berichten, dass in ihren Betrieben regelmäßig Mitarbeitergespräche durchgeführt werden. 109 (14,9%) geben an, dass die Praxisinhaber ab und an derartige Gespräche führen. In den übrigen Arztpraxen wird das Instrument nicht eingesetzt.

    Werden Gespräche geführt, sind sie meist unprofessionell

    Die MFA wurden parallel gebeten, die Qualität der Gespräche, soweit sie stattfinden, aus ihrer Sicht zu bewerten. Der Appraisal Interview Quality Score, das Verhältnis aus Zufriedenheit und Anforderungen, lag bei lediglich 29,1%. Als Gründe wurden vor allem eine starke Monologisierung seitens der Ärzte genannt, ebenso eine einseitige Kritik-Dominanz, unstrukturierte Verläufe und die oft fehlende Möglichkeit, eigene Anliegen und Ansichten einbringen zu können.

    Unzureichende Führung ist eine Barriere für die Digitalisierung

    Was Manager im Hinblick auf die Umsetzung von Veränderungsprozessen in Unternehmen wissen, werden viele Ärzte, die ihre Arbeit digital unterstützen wollen, noch lernen müssen: ohne eine professionelle Mitarbeiterführung und -motivation wird der Wandlungsprozeß nur mühsam vorangehen. Wie groß der Veränderungsbedarf ist, zeigt eine Zahl: der Leadership Materialization Score (LMS, Einsatz der Führungsinstrumente im Vergleich zum Best Practice-Standard) beläuft sich – über alle ärztlichen Fachgruppen betrachtet – auf durchschnittlich nur 41,9%.

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