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Betriebswirtschaftliche Best Practices für Arztpraxen: Wie die Break-Even-Analyse ein IGeL-Missmanagement verhindert
Quelle und weiterführende informationen: http://bit.ly/2ch7kRQ
Ein Grundwissen ist obligatorisch
Was ein Lennox-Gastaus-Syndrom ist, muss ein Ökonom, der im Gesundheitswesen arbeitet, nicht unbedingt wissen. Die Break-Even-Analyse sollten Mediziner jedoch unbedingt kennen, vor allem, wenn sie niedergelassen sind und z. B. Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) oder Patienten-Seminare anbieten, denn die Kenntnis dieser einfach einzusetzenden Technik trägt dazu bei, dass Praxisinhaber ihre Arbeit und damit ihre Praxisergebnisse überhaupt planen und steuern können.
Die Realität ist Betriebswirtschafts-frei
Die Ergebnisse der Valetudo Check-up© „Praxismanagement“-Untersuchungen zeigen, dass bezüglich der IGeL-Angebote
– nur knapp 10% der Praxisinhaber ihr Angebot finanziell kalkuliert haben,
– eine genaue Markt- und Patientenstruktur-Analyse wurde von nur knapp 15% durchgeführt,
– weniger als 20% der Praxisteams haben sich professionell auf die Umsetzung des Angebots ihrer Leistung vorbereitet.
– so gut wie nie werden qualitative und quantitative Erfolgsanalysen durchgeführt.
Nach-Kalkulationen zeigen, dass in den meisten Praxen IGeL-Angebote keinen substantiellen Gewinn erbringen und dafür Kapazitäten unnötig blockiert sind. Und auch bei Patienten-Schulungen decken die Einnahmen oft nicht die Ausgaben.
Perspektiven schaffen
Das simple Break-Even-Verfahren verhindert diese Defizit-Situation, indem es Grundlagen für die Entscheidungsfindung liefert:
– eine Strukturierung der notwendigen Sachverhalte statt Annahmen über die zu beachtenden Parameter,
– einen objektiven Bewertungsmaßstab (statt subjektiver Einschätzungen),
– eine klare Prioritäten-Bildung im Vergleich zu alternativen Angebotsformen.
Die Anwendung der Break-Even-Technik ist somit kein Ausdruck übermäßigen Profilstrebens, sondern eine vernunftbasierte Form der Praxisführung.



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