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    Digitalisierung der Arztpraxis: Pläne ohne Fundament

    Quelle: http://ow.ly/Dgwi30e1VQn

    Die digitale Transformation des ambulanten Sektors bietet vielfältige Vorteile für die Qualität der Patientenversorgung und die Produktivität der Praxisarbeit. Entsprechende Lösungen greifen aber nur, wenn ein Fundament zur Implementierung existiert. Medizinische Fachangestellte haben hier ihre Zweifel.

    Den Ausgangsvoraussetzungen auf der Spur

    Bei der Beschäftigung mit dem Thema „Digitalisierung der Arztpraxis“ stehen vor allem technische und Nutzen-Aspekte im Vordergrund, den gegenwärtigen Einsatzbedingungen in Praxisbetrieben wird hierbei jedoch kaum Beachtung geschenkt. Doch gerade sie prägen in ihren materiellen und immateriellen Gegebenheiten die Schnelligkeit und den Erfolg der Digital-Diffusion. Das Projekt „d-change©“ verfolgt in diesem Zusammenhang die Zielsetzung, die Details der Zugangsvoraussetzungen detailliert zu ermitteln, u. a. in Gruppendiskussionen und Interviews mit Praxisinhabern und Medizinischen Fachangestellten.

    Skepsis auf breiter Front

    Eine überraschende Antwort gab es dabei auf die Frage nach denjenigen Digitalisierungs-Lösungen, die aus Sicht der Praxismitarbeiterinnen bereits heute in Frage kommen könnten. Fast einstimmig merkten sie an, dass aus ihrer Sicht zunächst eine entscheidende Voraussetzung erfüllt sein müsste: die Modernisierung der existierenden Praxis-Verwaltungssysteme, sowohl im Hard- als auch im Software-Bereich. Die Ausstattung ist nach ihren Beschreibungen in vielen Praxen durch veraltete und zu wenige PCs, langsame Prozessoren, Peripherie-Geräte mit Funktionseinschränkungen, starre Eingabe-Masken, eine minimale Nutzung digitalisierter Unterlagen und Parallel-Verwaltungen mit Papier-Systemen geprägt. Diese Bedingungen erschweren es aus Sicht der Mitarbeiterinnen, neue Technologien zeitnah und nutzbringend einzuführen.

    Ärzte sehen keinen Handlungsbedarf

    Da die Praxisinhaber nach den Aussagen der Befragten bei technischen Modernisierungen bislang nur sehr zurückhaltend agierten („…der PC läuft doch noch…!“), sehen sie eine doppelte Barriere für die Digitalisierung. Einige Teilnehmerinnen führten beispielhaft das eGK-Projekt an. Sie berichteten, ihre Praxis-Chefs würden derzeit davon ausgehen, dass die Umsetzung nicht nur bis Ende 2018, sondern noch über diesen Zeitpunkt hinaus verschoben wird und somit auch keinerlei Handlungsdruck verspürten.

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