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    Digitalisierung des Gesundheitswesen: Ignoranz statt konstruktiver Kritik

    Quelle: http://ow.ly/qVF330eromA

    Innovationen sollten grundsätzlich nicht vorbehaltlos akzeptiert werden. Doch pauschale Argumente helfen nicht bei der Entwicklung und Feinjustierung.

    Kritik kann hilfreich sein…

    Den Befürwortern der digitalen Transformation steht gegenwärtig eine deutliche größere Anzahl von Gegnern und Skeptikern gegenüber, vor allem, wenn man die Zielgruppe oder die „Betroffenen“ der Umsetzung mit einbezieht.
    Konstruktive Kritik ist in der Projektentwicklung ein wichtiges Instrument, um Fehlentwicklungen entgegenzuwirken, Defizite aufzudecken und Barrieren anzubauen. Die einzige Voraussetzung ihrer so beschriebenen positive Wirkung ist eine sachliche Untermauerung, die vielen der vorgetragen Argumente fehlt.

    …wenn sie sachlich ist.

    So stehen Argumente, die die Digitalisierung als Erfindung von Anbietern und Beratern identifiziert haben wollen, neben Szenarien, die den Arzt im Patientengespräch hinter seinem Tablet versteckt sehen. Vor allem wird jedoch immer wieder auf datenschutzrechtliche Hindernisse und eine unkalkulierbare Kostenentwicklung und fehlende Validierungen des Nutzens hingewiesen.

    Hieran fehlt es im Gesundheitswesen

    Die letztgenannten drei Punkte haben dabei einen starken Realitätsbezug, allerdings ist ihr Fehlen in Anbetracht des Entwicklungs-Standes und Innovation-Grades verständlich. An diesen Stellen besteht deutlicher Handlungsbedarf. Doch wer sich mit den vielen Einzelinitiativen einmal näher beschäftigt und z. B. Diabetiker und Krebs-Patienten, die mit ihren Ärzten telemedizinisch verbunden sind, zu deren Erfahrungen im Hinblick auf die Versorgungsqualität befragt, lernt die positiven Effekte schnell kennen. Hier verstecken sich keine Ärzte hinter Tablets und die Nähe zum Patienten ist sogar intensiver. Es ist klar, dass sich Lösungen, die für die Breitenanwendung vorgesehen sind, auch Kosten-Nutzen- und Datenschutz-Fragen stellen müssen. Aber kann das derzeitige Fehlen ein Grund sein, sich um das Thema gar nicht zu kümmern? Das wäre Ignoranz.

    Auch Pro-Argumente können schädlich sein

    Gleichzeitig ist auch zu sehen, dass bei der Darstellung des Nutzens vielfach pauschalisiert, überzogen und realitätsfern argumentiert wird, eine Tatsache, die natürlich und berechtigt zur Kritik herausfordert. Fatal ist dabei nur, dass die in vielen Fällen nach dem oben beschriebenen Muster ausfällt. Dadurch entsteht jedoch kein Output für die Entwicklung des Projektes „Digitalisierung“ ist und wertvolle Denk-Kapazitäten werden sinnlos verschwendet.

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