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Europäische Impfwoche beginnt
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit, der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert
Koch-Instituts
Europäische Impfwoche beginnt
Berlin/Köln, 22. April 2013. „Schütze Deine Welt – lass Dich impfen“, ist
das Motto der diesjährigen Impfwoche, die vom 22. bis zum 27. April 2013
stattfindet. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr ruft anlässlich der 8.
Europäischen Impfwoche zum Impfcheck auf. „Impfungen sind ein wichtiger
Schutz gegen übertragbare Krankheiten. So wie Masern, an denen immer noch
viele Menschen erkranken. Ein Viertel der Masern-Patienten kommt immerhin
ins Krankenhaus. Und in Einzelfällen sind bleibende Folgen festzustellen.“
„Das einzige Reservoir der Masernviren sind infizierte Menschen. Mit einer
ausreichend hohen Impfquote kann das Virus daher eliminiert werden“, sagt
Reinhard Burger, Präsident des Robert Koch-Instituts. Für die europäische
WHO-Region wird die Elimination der Masern (und der Röteln) bis 2015
angestrebt. Das Bundesministerium für Gesundheit hat im Dezember 2012 eine
Nationale Verifizierungskommission Masern/Röteln berufen, deren
Geschäftsstelle im RKI angesiedelt ist. Die von Oliver Razum, Universität
Bielefeld, geleitete Kommission wird Daten zur Masern- und
Röteln-Epidemiologie sowie zur Immunität in der Bevölkerung
zusammenstellen und im Hinblick auf das Erreichen der Eliminationsziele
bewerten.
Besonders problematisch sind die Impflücken bei Jugendlichen und jungen
Erwachsenen. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission seit 2010 die
Impfung für alle nach 1970 geborenen Erwachsenen, wenn sie nur einmal oder
noch gar nicht gegen die Virusinfektion geimpft sind. Diese Empfehlung ist
allerdings kaum bekannt. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): 81 Prozent der betreffenden
Altersgruppe kennen diese Empfehlung nicht.
Die BZgA stellt anlässlich der Europäischen Impfwoche zur Unterstützung
der Präventionsarbeit allen impfenden Ärztinnen und Ärzten sowie dem
Öffentlichen Gesundheitsdienst ein Aktionspaket zur Kampagne „Deutschland
sucht den Impfpass“ zur Verfügung. Neben der Impfung gegen Masern steht
dabei die Überprüfung des Impfstatus im Vordergrund. „Mit der Kampagne
‚Deutschland sucht den Impfpass’ möchten wir zum Impfcheck motivieren und
daran erinnern, mögliche Impflücken zu schließen. Im Zusammenhang mit der
Masern-Impfung richten wir uns dabei im Besonderen auch an alle
Jugendlichen und nach 1970 geborenen Erwachsenen“ betont Elisabeth Pott,
Direktorin der BZgA. Die BZgA bietet auf der Internetseite impfen-info.de
neben ausführlichen Informationen zu einer Reihe von Impfungen und zur
Aktion ‚Deutschland sucht den Impfpass’ auch eine
„Masern-Mumps-Röteln-Entscheidungshilfe“ sowie einen interaktiven
Masern-Impfcheck an.
Bei Schulanfängern wird die für die Masern-Elimination erforderliche
Impfquote von 95 Prozent für die zwei empfohlenen Impfungen trotz
positiver Trends bisher nur in einzelnen Bundesländern erreicht. Die
aktuellen Impfquoten für die empfohlenen Kinderimpfungen sind im
Epidemiologischen Bulletin 16/2013 veröffentlicht. Häufig wird die zweite
Masern-Mumps-Röteln-Impfung verspätet gegeben. Das zeigen Daten aus der
„KV-Impfsurveillance“, bei der das Robert Koch-Institut Abrechnungsdaten
der Kassenärztlichen Vereinigungen auswertet. Nicht nur die Masernimpfung,
auch die Quoten für die meisten anderen etablierten Impfungen liegen bei
Kindern im Alter von 24 Monaten auf einem nur moderaten Niveau. Nicht
zeitgerecht durchgeführte Impfungen können für die betroffenen Kinder ein
erhöhtes Erkrankungsrisiko bedeuten.
Um die Wirkung von Impfungen auf Bevölkerungsebene bewerten zu können,
sind Daten zum Krankheitsgeschehen unerlässlich. Die Datenlage wird durch
die neue Meldepflicht für Röteln, Mumps, Windpocken und Keuchhusten
deutlich verbessert. Damit sind Ärzte verpflichtet, dem Gesundheitsamt
Verdachtsfälle, Erkrankungen und Todesfälle auf Grund dieser Erkrankungen
zu melden, für Laboratorien gilt die Meldepflicht beim Labornachweis
dieser Erreger.
Weitere Informationen:
• Bundesministerium für Gesundheit:
http://www.bmg.bund.de/praevention/frueherkennung-und-vorsorge/impfungen...
• Informationen der BZgA zum Impfen: http://www.impfen-info.de
• Europäische Impfwoche: http://eiw.euro.who.int
• Fachinformationen des RKI: http://www.rki.de/impfen
• Ständige Impfkommission: http://www.stiko.de
______________________________________
Kontakt:
Dr. Marita Völker-Albert
Pressesprecherin der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
51101 Köln
Tel. 0221-8992280
Fax: 0221-8992201
E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de
http://www.bzga.de
RSS-Feed: http://www.bzga.de/rss-presse.php
Twitter: http://www.twitter.com/bzga_de
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im
Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit



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