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    HPU und KPU: Anerkennung als behandlungsbedürftige Stoffwechselstörung von Krankenkassen gefordert

    Betroffene mit Hämopyrrolurie (HPU) und Kryptopyrrolurie (KPU) durchleben häufig eine jahrelange Ärzte-Odyssee bis die Ursache ihrer Beschwerden gefunden wird. Notwendige Tests und Therapien der Stoffwechselstörung müssen aus eigener Tasche bezahlt werden – eine hohe finanzielle Belastung für den Einzelnen. Eine Online Petition will dies ändern. Die Störung wird weitestgehend von der Schulmedizin ignoriert. Eine unabhängige Forschung gibt es nicht. In der Petition fordern Betroffene von den Krankenkassen die Anerkennung der HPU und KPU als behandlungsbedürftige Stoffwechselstörung.

    Was ist HPU? Was ist KPU? Bei diesen strukturell ähnlichen Stoffwechselstörungen werden im Körper vermehrt Vitamin B6, Zink und Mangan im Körper. Es kommt zum Vitalstoffmangel und zu einer gestörten Entgiftungsleistung. Betroffene fühlen sich chronisch erschöpft – und wissen nicht warum. Eine Patientin schildert: "Ich habe das Gefühl, mir tut jeden Tag jemand Gift in den Kaffee!"

    Schätzungen zufolge ist jede 10. Frau und etwa jeder 100. Mann betroffen. Die Lebensqualität ist in hohem Maße eingeschränkt. Die Behandlung der Einzelsymptome hilft in der Regel nur für kurze Zeit. Dabei lässt sich die Ursache mit einem einfachen Urintest eindeutig nachweisen.

    HPU und KPU werden im Labor über den Urin nachgewiesen, der Mangel an Zink, Mangan, B6 über das Blut. Bei den von den Krankenkassen erstatteten Blutbildern werden in der Regel nur die klassischen Blutwerte erfasst. So ist das Blutbild eines HPU KPU Patienten dann auch unauffällig. Der Vitalstoffmangel löst anfangs eher diffuse Beschwerden aus wie Nahrungsunverträglichkeiten, Kopfschmerzen, geringe Stresstoleranz. Im Laufe der Zeit kommen allerdings überdurchschnittlich häufig Herzprobleme und Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto, Diabetes Typ 2 oder Rheuma hinzu. Frauen haben häufiger Fehlgeburten.

    Die Forschungslage ist dürftig. Das Interesse der Pharmaindustrie an HPU und KPU ist gering. Federführend in Sachen HPU ist der Biologe Dr. Kamsteeg in den Niederlanden mit seinem patentierten Urintest. In Deutschland sind bislang nur wenige Schulmediziner und Heilpraktiker mit HPU, KPU und deren Therapie vertraut.

    Bislang müssen notwendige Tests, Therapien und Nahrungsergänzungsmittel von den HPU- und KPU-Patienten selbst bezahlt werden. Diese hohe finanzielle Belastung können viele auf Dauer nicht selbst aufbringen. Dazu kommen weitere Kosten für eine möglichst giftfreie Umgebung und naturbelassene Lebensmittel. Der Leidensdruck der Betroffenen ist sehr hoch: Viele fühlen sich unter dem ständigen Druck beweisen zu müssen, dass sie wirklich krank sind.

    Ein weiteres Problem ist die Behandlung mit Nahrungsergänzungsmitteln. Diese werden von der Krankenkasse grundsätzlich nicht bezahlt, auch wenn die Behandlung erfolgreich ist. Die fehlenden Mineralstoffe und Vitamine müssen oft in sehr hoher Dosierung und auf Dauer substituiert werden.

    Die Petition online: openpetition.de/!hpukpu2017

    Betroffene haben sich in einem Facebook Forum (HPU KPU Pyrrolurie – die Selbsthilfegruppe) zusammengeschlossen. Dort sind mittlerweile 2.455 Mitglieder aktiv (Stand: 8. Juni 2017).

    v.i.S.d.P.:
    Martina Schu
    Mobil (0170) 598 95 58
    schu.martina@web.de

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