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Krampfadern adé – Fachärzte Rhein-Main beteiligen sich am Deutschen Venentag mit Spezial-Sprechstunden
Venenleiden sind eine Volkskrankheit: Allein in Deutschland sind neun von zehn Erwachsenen davon betroffen. Die häufigste Form der Venenerkrankungen sind Krampfadern. „Schwere Beine, Spannungsgefühl, aber auch Schwellungen, Juckreiz oder nächtliche Wadenkrämpfe können Anzeichen dafür sein“, so die Venen-Experten des Netzwerks Fachärzte Rhein-Main mit zwölf Standorten im Rhein-Main-Gebiet, unter anderem in Seligenstadt (Emma Klinik). Zur Behandlung von Krampfadern stehen neben den Standardmethoden eine Vielzahl moderner und schonender Verfahren zur Verfügung.
„Eine der modernsten und schonendsten Methoden ist die Laser- bzw. Radiowellentherapie“, so der Krampfader-Experte des Netzwerks Fachärzte Rhein-Main, Dr. med. Cüneyt Arkan. „Hierbei wird über einen winzigen Schnitt im Knöchel- oder Unterschenkelbereich eine dünne Sonde in die große Stammvene eingeführt und nach oben bis in die Kniekehle oder die Leiste vorgeschoben. Ist die Sonde an der richtigen Stelle platziert, wird die Spitze entweder mittels Laserlicht oder Radiowellen erhitzt. Die Hitze führt dazu, dass beim Zurückziehen der Sonde die Veneninnenwand verklebt, die Krampfader sich verschließt und im Verlauf einiger Wochen vom Körper abgebaut wird“, ergänzt sein Kollege Dr. med. Detlev Debertshäuser.
Die Vorteile dieser Behandlungsmethode sind vielfältig: „Da nur ein minimaler Hautschnitt erforderlich ist, entstehen keine großen Wunden. Das Infektionsrisiko ist somit äußerst gering. Zudem verheilt der Schnitt sehr schnell. Schmerzen und Blutergüsse kommen kaum vor. Darüber hinaus kann die Behandlung gut ambulant durchgeführt werden. Patienten können schon am Tag nach der Operation wieder ihren gewohnten Alltags- und Arbeitsaktivitäten nachgehen. Kompressionsstrümpfe werden nur maximal zwei Wochen benötigt“, erklärt Andreas B. Schmidt, der Dritte im Bunde der Gefäßchirurgen des Netzwerks Fachärzte Rhein-Main.
Weitere moderne und äußerst schonende Verfahren zur Behandlung von Krampfadern sind die CHIVA-Methode, bei der die Vene abgebunden wird, sowie die Schaumverödung. Bei der Schaumverödung wird über eine dünne Injektionsnadel ein Medikament direkt in die Krampfader eingespritzt. Dadurch entsteht eine Entzündungsreaktion, im Zuge derer die Venenwände miteinander verkleben und vom Körper abgebaut werden.
Welche Behandlungsmethode letztendlich gewählt wird, muss von dem jeweiligen Krankheitsbild und der Verfassung des Patienten abhängig gemacht werden. „Wir entscheiden dies nach einer ausführlichen Untersuchung und einem intensiven Gespräch gemeinsam mit dem Patienten“, so die Experten.
Patienten profitieren von Integrierter Versorgung
Lange Zeit wurden die Kosten für diese modernen Therapien nur von den privaten Krankenkassen übernommen. „Im Rahmen der sogenannten Integrierten Versorgung hat das Netzwerk Fachärzte Rhein-Main vor einiger Zeit jedoch mit zahlreichen gesetzlichen Krankenkassen spezielle Vereinbarungen getroffen, die es uns ermöglichen, nun auch viele Kassenpatienten zuzahlungsfrei mit diesen modernen und schonenden Methoden zu behandeln“, freuen sich die Experten.
Unsere Venen-Experten
Wie eine aktuelle Studie bestätigt, muss bei Krampfaderoperationen, die von Venenspezialisten (Phlebologen) durchgeführt werden, zu einem wesentlich geringeren Prozentsatz mit Neubildungen von Krampfadern gerechnet werden, als wenn ein Nichtspezialist diese Eingriffe durchführt. Die Erfahrung des Operateurs spielt hier also eine entscheidende Rolle. „Unsere Experten verfügen alle über eine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Phlebologie. Pro Jahr führt jeder von ihnen rund 800 Krampfader-Operationen durch“, so Volker Heuzeroth, Geschäftsführer der Fachärzte Rhein-Main.
Fachärzte Rhein-Main, Netzwerk der Emma Klinik
Die Fachärzte Rhein-Main, das Netzwerk der Emma Klinik, mit Standorten in Seligenstadt (Emma Klinik), Hanau, Offenbach, Groß-Umstadt, Groß-Gerau, Neu-Isenburg, Wiesbaden, Idstein, Mainz, Raunheim und Rüsselsheim, bietet eine umfassende medizinische Betreuung auf höchstem Niveau. Das Netzwerk mit derzeit 30 Fachärzten hat sich auf die Bereiche Handchirurgie, Fußchirurgie, Unfall- und Orthopädische Chirurgie, Endoprothetik, Hernienchirurgie, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Proktologie, Wirbelsäulenchirurgie sowie Oberflächenchirurgie und die Gynäkologie spezialisiert. Pro Jahr führen die Ärzte mehr als 9.000 Eingriffe durch. Weitere Informationen: www.fachärzte-rhein-main.de, www.emma-klinik.de
Pressekontakt: Ute Bertram, FuP Kommunikations-Management GmbH,
Am Dachsberg 198, 60435 Frankfurt am Main, Tel.: 069 / 95 43 16 – 0, Fax: – 25,
E-Mail: ute.bertram@fup-kommunikation.de, Internet: www.fup-kommunikation.de



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