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MTA-Kurs besteht Examen mit exzellenten Noten
Alle 18 Auszubildenden wechseln in festes Beschäftigungsverhältnis
Blutproben, Gewebepräparate, Zellabstriche und Körperflüssigkeiten im Reagenzglas oder aber unter dem Mikroskop untersuchen und damit helfen, Krankheiten vorzusorgen, zu erkennen und zu behandeln: Das haben die Auszubildenden in den vergangenen drei Jahren an der MTA-Schule am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum gelernt. Nun haben alle – teils mit überdurchschnittlich guten Leistungen – erfolgreich die staatliche Prüfung zum/r Medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenten/in (MTLA) bestanden. Und das Beste: Alle 18 Schüler/innen haben bereits einen festen Arbeitsplatz gefunden.
„Das gab‘s noch nie“, berichtet Erika Brockmann, Leitende Lehrassistentin der MTA-Schule, erfreut. Die Hälfte des Kurses bestand die Examensprüfung mit der Note „gut“ und besser, drei Schülerinnen sogar mit einer glatten Eins („sehr gut“) sowohl im mündlichen, als auch im praktischen und schriftlichen Teil. Kein Wunder, dass alle direkt in ein Beschäftigungsverhältnis wechseln. „MTLA’s werden händeringend gesucht, wir bilden also alles andere als am Bedarf vorbei aus“, weiß Brockmann.
Zum Berufsbild der Medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenten (MTLA) gehört es, selbstständig und eigenverantwortlich alle notwendigen laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen durchzuführen, die von Ärzten für die Krankheitserkennung, -behandlung und -vorsorge benötigt werden. Schließlich werden rund 70 Prozent aller Diagnosen auf Grundlage der laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen gestellt. Die Aufgaben der MTLA sind daher sehr breit gefächert und werden in vier große Fachgebiete eingeteilt, die sich nochmals in spezielle Fachteile untergliedern: Hämatologie (Blutkunde), Histologie/Zytologie (Gewebekunde), Klinische Chemie (Untersuchung von Blutserum, Plasma, Urin und anderen Körperflüssigkeiten) und Mikrobiologie (Lehre von Pilzen, Parasiten, Bakterien, Viren).
Voraussetzung für eine Ausbildung zum/r MTLA ist neben der gesundheitlichen Eignung zur Ausübung des Berufes mindestens eine Fachoberschulreife. Doch auch Bewerber/innen mit der Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife sind willkommen. Die Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern sollten mindestens befriedigend sein. Bewerbungen sind willkommen.
Weitere Infos gibt es unter der Telefonnummer 0234 / 299-4110.
BILDUNTERZEILE: (v. li.) Vordere Reihe: Patricia Heidel, Selina Berndt, Elizaveta Bem, Jaqueline Ereth, Fenja Drechsler, Svenja Meya, Jasmin Löchter, Svenja Friedrich, Julia Pfeil, Annette Paschenda, Vanessa Markmeier, Malak Wehbi, Shakana Vithiyanandam, Dana Schernstein, Julia Ruploh. Hintere Reihe: Roswitha Kreßner, Christoph Karwisch, Gerrit Hollweg



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