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    Positiver Trend setzt sich fort: weniger Jugendliche wegen Alkoholrausch im Krankenhaus behandelt

    Positiver Trend setzt sich fort: weniger Jugendliche wegen Alkoholrausch im Krankenhaus behandelt

    Köln, 12. November 2015. Heute hat das Statistische Bundesamt die Zahlen zum Alkoholmissbrauch für das Jahr 2014 veröffentlicht. Dabei zeichnet sich eine Fortsetzung der positiven Entwicklung des vergangenen Jahres ab: Immer weniger Kinder und Jugendliche werden mit der Diagnose akuter Alkoholrausch im Krankenhaus behandelt. Nach den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2014 bundesweit 22.391 junge Menschen im Alter von 10 bis 19 Jahren aufgrund eines akuten Alkoholrausches stationär im Krankenhaus versorgt. Gegenüber 2013 entspricht dies einem Rückgang um 3,8 Prozent. Bei den 10- bis 14-Jährigen wurden 2.947 Fälle registriert, bei den 15- bis 19-Jährigen 19.444 Fälle.

    Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) begrüßt diese positive Entwicklung: „Nachdem 2013 erstmalig die Zahlen zu Alkoholintoxikationen Jugendlicher rückläufig waren, bestätigen die aktuellen Ergebnisse die positive Entwicklung zu weniger Rauschtrinken bei jungen Menschen. Die mit finanzieller Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) entwickelte Kampagne ´Alkohol? Kenn dein Limit.´ trägt dazu bei, dass sich Jugendliche kritisch mit ihrem Alkoholkonsum auseinandersetzen. Dies ist einer der Bausteine, die letztendlich zu weniger Alkoholvergiftungen führen, die eine Krankenhausbehandlung erforderlich machen.“

    Bei der Betrachtung der Behandlungszahlen der Erwachsenen zeigt sich in bestimmten Altersgruppen, dass die Risiken eines unkritischen Alkoholkonsums noch immer unterschätzt werden. Mit 26.046 Fällen treten Alkoholintoxikationen in der Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen am häufigsten auf. „Die Zahl der wegen einer Alkoholintoxikation behandelten Erwachsenen ist immer noch zu hoch. Eine Alkoholvergiftung kann gravierende gesundheitliche Folgen haben. Angesichts dieser Entwicklung gilt es, die Präventionsaktivitäten gezielt fortzusetzen, um auf die Risiken zu hohen Alkoholkonsums hinzuweisen“, betont Dr. Thaiss.

    Übersicht mit ausgewählten Ergebnissen der BZgA-Studie „Der Alkoholkonsum von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland 2014“: www.bzga.de/presse/daten-und-fakten/

    Studie unter: www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraevention/

    Die BZgA-Kampagne „Alkohol? Kenn Dein Limit.“ richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und wird unterstützt vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV). Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter: www.kenn-dein-limit.info

    Die Zielgruppe der Erwachsenen informiert die BZgA im Rahmen der Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ auf www.kenn-dein-limit.de umfassend rund um das Thema Alkohol.
    ____________________________________
    Kontakt:
    Dr. Marita Völker-Albert
    Pressesprecherin der
    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
    Maarweg 149-161
    50825 Köln
    Tel. 0221-8992280
    Fax: 0221-8992201
    E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de
    http://www.bzga.de

    RSS-Feed: http://www.bzga.de/rss-presse.php
    Twitter: http://www.twitter.com/bzga_de

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

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