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    Risiken des Rauchens für Frauen größer als für Männer Weltfrauentag 2016: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

    Risiken des Rauchens für Frauen größer als für Männer

    Weltfrauentag 2016: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informiert über die besonderen Risiken des Rauchens für Frauen

    Köln, 3. März 2016. Die Zahl der Frauen, die an Lungenkrebs versterben, ist in den letzten Jahren stark angestiegen: Waren es im Jahr 2000 noch 9.834, sind es im Jahr 2014 bereits 15.513 Fälle. Diese Entwicklung ist auf das veränderte Rauchverhalten von Frauen seit den 1960er Jahren zurückzuführen. Die damals gestiegenen Raucherquoten bei Frauen führen heute dazu, dass deutlich mehr Frauen an Lungenkrebs versterben als früher.

    Zwar rauchen laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) immer noch mehr Männer als Frauen, aber während der Raucheranteil bei den Männern seit 1992 von 37 Prozent auf 29 Prozent kontinuierlich gesunken ist, liegt er bei den Frauen im Jahr 2013 fast unverändert noch immer bei 20 Prozent (1992: knapp 22 Prozent).

    Bei weiblichen Jugendlichen liegt die Raucherquote aktuell historisch niedrig: Knapp jedes zehnte Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren raucht (2014: 9 Prozent). Zur Jahrtausendwende lag diese Quote noch bei rund 28 Prozent (2001). Bei männlichen Jugendlichen zeigt sich ein ähnlich positiver Rückgang der Raucherquote (2001: rund 27 Prozent, 2014: rund 10 Prozent).

    Studien zeigen, dass Frauen sensibler auf die giftigen Substanzen des Tabakrauchs reagieren als Männer. Das hat ein erhöhtes Risiko für eine Reihe von Krankheiten zur Folge. So leiden die Atemwege von Raucherinnen schneller als die von Rauchern; auch das Risiko für Osteoporose ist bei Raucherinnen größer. Eine aktuelle Beobachtungsstudie der US-amerikanischen Women’s Health Initiative hat zudem gezeigt, dass starke Raucherinnen bis zu 22 Monate früher in die Wechseljahre kommen als Nichtraucherinnen. Auch die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs wird durch Rauchen begünstigt.

    Für Frauen wie Männer gilt: Das Risiko für viele Krankheiten – vor allem Krebs, Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – geht nach einem Rauchstopp deutlich zurück.

    Die BZgA hilft beim Rauchstopp:

    · Telefonische Beratung zur Rauchentwöhnung unter der Rufnummer 0800/ 8 31 31 31 (kostenfreie Servicenummer).

    · Gruppenkurs „Rauchfrei Programm“: Informationen zum Kursangebot, zu Anbietern vor Ort und zu den Möglichkeiten der Kostenerstattung unter: www.rauchfrei-programm.de

    · Online-Ausstiegsprogramm mit praktischen Informationen, Tipps und täglicher E-Mail unter www.rauchfrei-info.de

    · Online-Mentorenprogramm „Rauchfrei-Lotsen“: individuelle und persönliche Begleitung und Unterstützung beim Rauchstopp (http://www.rauchfrei-info.de/community/ueberblick-der-rauchfrei-lotsen/)

    · START-Paket zum Nichtrauchen mit Broschüre „Ja, ich werde rauchfrei“, einem „Kalender für die ersten 100 Tage“, einem Stressball und anderen hilfreichen Materialien.
    Kostenlose Bestellung über: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln, Fax: 0221/8992257, E-Mail: order@bzga.de

    Qualitätsgesicherte und verlässliche Informationen rund um das Thema Frauengesundheit bietet das Frauengesundheitsportal der BZgA unter www.frauengesundheitsportal.de.
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    Kontakt:
    Dr. Marita Völker-Albert
    Pressesprecherin der
    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
    Maarweg 149-161
    50825 Köln
    Tel. 0221-8992280
    Fax: 0221-8992201
    E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de
    http://www.bzga.de

    RSS-Feed:http://www.bzga.de/rss-presse.php
    Twitter:http://www.twitter.com/bzga_de

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

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