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    Strategisches Krankenhaus-Management: Drei Hauptfehler des Einweiser-Beziehungsmanagements und wie man sie vermeidet

    Quelle und weiterführende Informationen: http://bit.ly/2asUTGN

    Ein immer noch unterentwickelter Bereich des strategischen Krankenhaus-Managements ist die Förderung der Zusammenarbeit mit einweisenden niedergelassenen Ärzten. Viele Häuser besitzen hierfür gar keine Ansätze, andere versuchen, aufgrund der eingeschränkten Kapazitäten das Beziehungsmanagements zu automatisieren. Insgesamt fehlt es grundsätzlich an Planung, Systematik, Kontinuität und Kreativität.
    Die drei Hauptfehler
    Untersucht man die existierenden Ansätze, finden sich in fast allen Konzepten drei Kern-Defizite:
    (1) Fehlender „Human Touch“
    Kooperierende niedergelassene Ärzte sind Menschen, deren fachliches und persönliches Vertrauen es zu gewinnen gilt. Die meisten Modelle setzen aber allein auf den fachlichen Aspekt, doch das reicht für eine langfristige und nachhaltige Beziehungs-Stabilisierung nicht aus. Doch wie erzeugt man einen Human Touch? Neben dem persönlichen Kennenlernen helfen beispielsweise Geburtstags- und Feiertagsgrüße. Dieses Instrument wird gerne belächelt, doch die Resultate zeigen immer wieder, welche immenses Potenzial diese einfache Geste besitzt, Wirkungs-Voraussetzung ist jedoch die Einbindung in ein passendes Konzept.
    (2) Fehlender Kontaktstrecken-Aufbau
    Ein weiteres Negativ-Merkmal des Einweiser-Beziehungsmanagements ist eine aktionistische Umsetzung statt planvoller Sequenzen. Als Orientierungsgröße sollte – ergänzend zu den patientenbezogenen Aktivitäten – mit monatlichen Kontakten geplant werden.
    (3) Fehlender Zusatz-Nutzen
    Im Mittelpunkt des Kooperations-Managements steht die konkrete Patientenversorgung. Doch es existiert eine Vielzahl von Möglichkeiten, diesen Touchpoint durch begleitende Maßnahmen zu unterstützen, z. B. gemeinsame Patientenbefragungen zur Optimierung des Überleitungsmamagements oder durch die Entwicklung abgestimmter und beidseitig nutzbarer Informationstexte für Patienten zu Diagnostik und Therapie. Ebenso sollte in Newsletter-Angeboten nicht allein die Aktivitäten der Kliniken im Vordergrund stehen, sondern auch konkrete Hilfen für die Leser angeboten werden. Ein Beispiel sind Praxismanagement-Checklisten aus professionellen Quellen. Als Service ergänzen Sie die Newsletter-Inhalte, nicht als Belehrung, sondern als Unterstützung. Derartige Angebote erzeugen Aufmerksamkeit und fördern die Nutzungsintensität der Unterlagen.

    Benchmarking-basiertes TeleComsulting zum Thema „Kooperationsmanagement“: Der Valetudo Check-up© „Einweiser-Zufriedenheit Krankenhaus“. Mehr Informationen: http://bit.ly/22MWIh8

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