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    Tablet statt Fragebogen: Wie überzogen-positive Nutzerdarstellungen die Diffusion von eHealth-Lösungen behindern

    Digitaler Wandel in der Datenerhebung
    Verfolgt man die Berichterstattung über eHealth-Lösungen für Arztpraxen, ist sie durch eine starke Betonung einzelner positiver Auswirkungen und ihre Verallgemeinerung geprägt. Doch für die notwendige und sinnvolle Diffusion wäre mehr Realitätsbezug hilfreich, um möglichst viele Praxisinhaber anzusprechen. Ein Beispiel ist die Nutzung von Tablet PCs zur Erfassung von Daten, die Patienten sonst mit Hilfe von Fragebögen dokumentiert hätten. Hier findet man immer wieder den Hinweis, dass das Prinzip schon in vielen Praxen etabliert ist. Doch bislang setzen weniger als 5% der Praxisteams derartige Lösungen ein, denn ?- gegenwärtig sind nur wenige marktfähige technische Angebote verfügbar, ?- die Hard- und Software vieler Praxen ist hierfür nicht geeignet oder nicht kompatibel,?- Praxisinhaber scheuen die Investition und ?- Praxisteams halten generell die „klassische“ Papierform für geeigneter.
    Die kalkulierte Zeitersparnis hängt von der Betrachtungsperspektive ab
    Ein zentraler Aspekt, der für den Tablet-Einsatz spricht und der als „Nutzerbotschaft“ der Anbieter fungiert, ist die Zeitersparnis, auf die in Berichten äußerst euphorisch hingewiesen wird. Betrachtet wird hierbei aber stets nur die Zeit, die für die tatsächliche Dateneingabe und -den PC-Transfer benötigt wird. Unter diesem Aspekt sind elektronische Lösungen immer unschlagbar. Eine realistisch-vergleichende Betrachtung ist jedoch erst möglich, wenn alle weiteren notwendigen Aktivitäten mit ihrem Zeitbedarf in die Betrachtung eingehen, beispielsweise
    – die hygienische Vorbereitung jeder Patientenübergabe, denn die Geräte müssen desinfiziert und die Displays gereinigt werden,
    – die Erklärungen für die Patienten bei der Übergabe, denn nicht jeder Praxisbesucher findet sich intuitiv in der Technik zurecht,
    – Rückfragen während der Eingabe,?- Datenkontrolle und u. U. Ergänzungs-Einholungen nach dem Ausfüllen.
    Hinzu kommt der Grad der Organisations- und Technik-Affinität der Praxisteams, der sich hemmend / unterstützend und damit zeitaktiv auswirken.
    Auf die möglichen Hindernisse hinweisen
    Praxisteams, die sich für elektronische Fragebögen entscheiden, wenden initial deutlich mehr Zeit auf als bei Verwendung ihrer Papierbögen, da hierfür bereits entsprechende Routinen existieren. Manche Teams entscheiden sich deshalb nach einer Tablet-Testphase wieder für das Altbewährte, für sie stellt sich kein spürbarer Nutzeffekt ein. Doch zu Mehrarbeit kommt es bei fast jeder Umsetzung einer Innovation. Sie sind Opfer überzogener Erwartungen, die durch mehr Realitätsnähe bei der Vermarktung vermieden werden könnten.

    Quelle: https://ifabsthill.wordpress.com/2015/11/09/tablet-statt-fragebogen-wie-...

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