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Vereiterter Zahn - Alarmstufe für Menschen mit künstlichen Gelenken
Einen Zusammenhang zwischen Zähnen und künstlichen Gelenken etwa in Knie oder Hüfte herzustellen, leuchtet erst einmal nicht ein. Aber es ist tatsächlich so: Ein unbehandelter vereiterter Backenzahn oder auch eine Blasenentzündung kann großes Unheil rund um die Gelenkprothese anrichten.
Warum das so ist, erklärt der Ärztliche Direktor der Vitos Orthopädischen Klinik Kassel,Prof. Dr. Werner Siebert: „Gelenkprothesen sind wie andere Implantate beispielsweise auch Herzschrittmacher ein Fremdkörper, der empfänglich ist für Keime, die sich aufgrund von Entzündungen im Blut befinden. Der Körper eines gesunden Menschen steckt mit seinem Immunsystem kleinere Entzündungsprozesse wie einen vereiterten Zahn in der Regel gut weg. Doch diese körpereigene Abwehr funktioniert am künstlichen Gelenk schlechter, so dass sich Bakterien auf dem Material der Prothese niederlassen können“. Das kann zur Entzündung von Knochen und Gewebe rund um den Gelenkersatz führen, sodass die Prothese schlimmstenfalls entfernt und die Entzündung erst beseitigt werden muss. Erst nach einigen Wochen kann dann im Rahmen einer Wechseloperation ein neues Gelenk eingesetzt werden.
„Deshalb ist es wichtig, dass Menschen mit Gelenkprothesen bei Entzündungen – ob vereiterter Zahn, Blasen- oder Mandelentzündung – sofort ärztliche Hilfe aufsuchen und eine Behandlung mit geeigneten Medikamenten beginnen“, rät der Endoprothetik-Experte.



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