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    Zahnärztekammer Schleswig-Holstein begrüßt 1300 Teilnehmer zur „58. Sylter Woche"

    Einmal mehr beweist sich dieser Tage der renommierte Ruf des alljährlichen Fortbildungskongresses der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein auf der Insel Sylt: Mit 1.300 Zahnärztinnen und Zahnärzten und Zahnmedizinischen Fachangestellten ist die „58. Sylter Woche“ wieder ausgebucht, dabei reisten die Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Österreich, der Schweiz, Dänemark und sogar Schweden und Finnland an. Noch bis Freitag widmet sich die Fortbildung ganz dem Thema „Ein Lächeln für die Zukunft – Kinderzahnheilkunde“, das zuletzt vor genau zehn Jahren im Mittelpunkt der Sylter Tagung stand.

    24 renommierte Referenten gestalten die vielfältigen Vorträge und Workshops im Westerländer Congress-Centrum Sylt. Ergänzend dazu präsentieren 69 Unternehmen ihre Produktneuheiten im Rahmen einer Dentalausstellung.

    Zur Tagungseröffnung freute sich Kammerpräsident Dr. Michael Brandt, im Auditorium eine ganze Reihe von Ehrengästen begrüßen zu können. Dazu zählte unter anderen der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel, der Pastpräsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde, Prof. Dr. Christian Splieth, der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Stritzl und Nikolas Häckel, Bürgermeister der Gemeinde Sylt.

    Brandt erinnerte daran, dass die Zahnärztekammer Schleswig-Holstein just vor wenigen Tagen ihr 70-jähriges Bestehen verzeichnen konnte. Und noch ein kleines Jubiläum gab es zu vermelden: Seit zehn Jahren ist die Kooperation mit Fachgesellschaften guter Usus – 2016 ist es die Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde. Eine gute Tradition ist auch das Benefizturnier „Dental Golf-Cup“ im Rahmen der „Sylter Woche“. Brandt stellte Bürgermeister Nikolas Häckel in dieser Woche eine neuerliche Spende zugunsten des Projekts „Sylter Familien in Not“ in Aussicht.

    In seiner Eröffnungsrede plädierte Kammerpräsident Dr. Michael Brandt mit Nachdruck für einen Abbau der Bürokratie, die den Zahnärzten den Arbeitsalltag zunehmend erschwere – angefangen von der Dokumentationspflicht bei der Aufbereitung von Medizinprodukten bis hin zum Nachweis der Wirksamkeit zugelassener Medizinprodukte. „Es ist sehr zu wünschen, dass die Anregungen des Bundesverbands der Freien Berufe zum Bürokratieabbau von der Politik aufgenommen werden."

    Mit Blick auf den Bundestagsabgeordneten Thomas Stritzl konstatierte Brandt unter dem Applaus des Auditoriums: „Seit 1988 ist der GOZ-Punktwert nun unverändert. Wir wünschen uns, dass dieser analog der Abgeordnetendiäten an die Erhöhung der Nominallöhne gekoppelt wird. Außerdem fordern wir, die für die Zahnärzteschaft geöffneten Gebührenbereiche der GOÄ komplett in die GOZ zu überführen.“

    Bürgermeister Nikolas Häckel begrüßte die Tagungsteilnehmer herzlich und dankte für die langjährige Treue der Zahnärztekammer zur Insel. Er berichtete über aktuelle Sylter Entwicklungen und erinnerte sich an die Tagungseröffnung im Vorjahr – „mein erster offizieller Auftritt als neuer Bürgermeister“.

    Die „grandiose Resonanz auf diese Tagung“ begeisterte Dr. Peter Engel. Kritisch hingegen bewertete der Präsident der Bundeszahnärztekammer die De-Regulierungsbestrebungen der Europäischen Union: „Dies würde ein gutes, stabiles und bewährtes Konstrukt zerstören. Die freien Berufe sind vielmehr ein Fundament, auf das man in Deutschland und Europa nicht verzichten kann.“

    Dr. Michael Diercks, Stellvertretender Vorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein, monierte das Anti-Korruptionsgesetz – „diffuse Verdächtigungen sind empörend, weil sie einen ganzen Berufsstand unter Generalverdacht stellen“. Bundestagsabgeordneter Thomas Stritzl entgegnete, dass das Gesetz nicht aus einer Initiative der Politik, sondern des Bundesgerichtshofes resultiere.

    Klar sprach sich Thomas Stritzl, Mitglied des Gesundheitsausschusses des Bundestages, gegen die Einführung einer so genannten Bürgerversicherung aus: „Das duale System von GKV und PKV hat sich bewährt und ist außerdem ein Innovationsmotor für die Gesundheitsbranche. “. Abschließend machte Stritzl deutlich: „Bei der Bewahrung der Freien Berufe haben Sie mich an Ihrer Seite!“

    Den – traditionell fachfremden – Eröffnungsvortrag hielt in diesem Jahr der Meeresbiologe Prof. Dr. Boris Culik, der sich dem Thema „Pinguine, Spezialisten fürs Kalte“ widmete. Die seien zwar zahnlos, doch sei auch für sie – wie in der Zahnärztekammer – der Zusammenhalt wichtig, merkte der Referent augenzwinkernd an und berichtete im Folgenden anschaulich, wie sich die Pinguine an das Leben in Eis und Schnee angepasst haben.

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