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    d-change: Das Fundament für die Digitalisierung der Arztpraxis fehlt (noch)

    Quelle und weiterführende informationen: http://bit.ly/2gip6GS

    Keine Implementierung digitaler Lösungen ohne Beachtung des Praxismanagements
    Die Berichterstattung über Anwendungen aus den Bereichen e/mHealth, „Tele- und Internet-Medizin wird vor allem durch die Beschreibung generalisierter Effekte und Vorteile dominiert („…dadurch sind niedergelassene Ärzte in der Lage…“) und auf die technische Umsetzbarkeit bezogen. Doch um sie in der einzelnen Praxis wirklich nutzen zu können, müssen sie konkret in das Praxismanagement implementiert werden. Hierbei gilt: die Möglichkeiten und der Nutzen digitaler Lösungen können sich umso mehr / weniger entfalten, je besser / schlechter die zu Grunde liegende Funktionalität des Managements ist. Oder anders formuliert: Praxisteams, die heute Probleme haben, ihren Arbeitsalltag zu bewältigen und deren Arbeit nicht in ein planvolles Praxismanagement-Gesamtkonzept eingebunden ist, sind zukünftig kaum in der Lage, digitalen Support nutzbringend einzubinden und bestmöglich anzuwenden.
    Bestimmung der digitalen Prädisposition
    Wie geeignet das Management einer Praxis für eine Integration digitaler Konzepte ist – eine Frage, deren Beantwortung sowohl für Praxisinhaber als auch für die Anbieter strategische Bedeutung hat -, lässt sich mit Hilfe des Valetudo Check-up © „Praxismanagement“ in zwei Schritten bestimmen:
    Schritt 1
    Messgröße der Praxismanagement-Qualität ist der Grad seiner Best Practice-Ausrichtung, d. h. der Art und des Ausmaßes, in dem die für ein reibungslos funktionierendes Praxismanagement notwendigen Regelungen, Instrumente und Verhaltensweisen umgesetzt werden. Hierzu zählen u. a. Aspekte wie die Aufgabenverteilung zwischen den medizinischen Fachangestellten, ihre Ausstattung mit Entscheidungskompetenzen, die Qualität von Organisation und interne Kommunikation, aber auch die Planungs- und Marktforschungsaktivitäten eines Praxisteams. Der Best Practice-Standard bietet die Möglichkeit, aufgrund seiner Allgemeingültigkeit und Objektivität für alle Praxisformen und Fachrichtungen in Katalogform aufbereitet und als Benchmarking-Grundlage verwendet zu werden. Durch eine Fragebogen-gestützte Gegenüberstellung der in einer Praxis eingesetzten Management-Regelungen mit dem Standard lässt sich dann der Practice Management Quality Score (PMQS) bestimmen.
    Schritt 2
    Praxis-Typologie der digitalen Prädisposition
    Mit Hilfe des PMQS lassen sich Arztpraxen wie folgt klassifizieren
    – Liegt der Wert über 75%, ist eine Praxis „digital-bereit“, es liegen optimale Bedingungen für die Einbindung und Anwendung vor (eHealth-Erfolgspraxis).
    – Ein Score zwischen 50% und 75% beschreibt einen „digital-vorbereiteten“ Zustand, in Praxen dieses Typs müssen nur wenige Aspekte des Praxismanagements korrigiert werden, um digital-bereit zu sein (Digital-Entwicklungspraxis).
    – Zwischen 25% und 50% liegen „digital-ambivalente“ Praxisbetriebe (Digital-Aufbaupraxen), sie sind durch gravierendere Probleme in der Praxisführung geprägt, die teilweise zunächst korrigiert werden müssen, um digitale Lösungen in ihrem vollen Umfang nutzen zu können. Werden umfassende problembeseitigende Aktivitäten tatsächlich eingeleitet, steht der Anwendung aber kein Hindernis mehr im Weg.
    – Bei Werten unter 25% ist eine Arztpraxis „digital-ungeeignet“ (Analoge Arztpraxen).
    Die deutsche Durchschnittspraxis ist – wie unsere bisherigen Untersuchungen zeigen – mit einem PMQS von 53% digital-ambivalent und damit als Aufbaupraxis zu charakterisieren.

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