Kuren sind heute wichtiger denn je. Für Menschen mit Gefäßerkrankungen sind die Aufenthalte in den Kurhäusern eine Chance, das Leben umzukrempeln.
Die Diagnose kommt für manche überraschend, andere haben es schon lange geahnt. Nicht immer ist der Lebenswandel die Ursache. Oft genug ist es die erbliche Vorbelastung, die eine gewichtige Rolle spielt. Spricht der behandelnde Hausarzt die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls aus, so verbreitet eine solche Ankündigung vor allem Angst. Ähnlich geht es auch denen, die Kuren buchen [1], da sie bereits einen Schlaganfall als Folge von Gefäßerkrankungen erlitten haben. Die Diagnose kommt für die Betroffenen aus heiterem Himmel. Tatsächlich fühlt es sich an, als ob sie der Schlag getroffen hat. Schmerzen fühlen die Betroffenen weniger, stattdessen bemerken sie erst spät, was ihnen eigentlich zugestoßen ist. Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache. Dabei ist es nicht immer der erste Schlaganfall als Folge der Gefäßerkrankungen, der solch schreckliche Folgen hat. Wer einmal einen Schlaganfall erlitten hat, ist besonders gefährdet, dass es sich wiederholt und mit jedem Anfall verschlimmern sich die Symptome. Deshalb muss auch bei Verdacht der Notarzt sofort alarmiert werden. Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Die Betroffenen können sogar mit den Symptomen aufwachen, denn der Morgen gilt als besonders gefährlich. Denn dann kommt es gehäuft zu einem kurzfristig erhöhten Blutdruck. Die Patienten fühlen Lähmungen auf einer Körperseite, vielleicht kribbelt es auch in den Extremitäten. Manche spüren gar nichts, stattdessen fällt anderen auf, dass ein Mundwinkel nach unten hängt. Sehstörungen treten ebenfalls besonders häufig auf. Die Folgen zeigen, wie gefährlich Gefäßerkrankungen sein können.
Die Kurgäste, die mit Gefäßerkrankungen ihre Kuren in Anspruch nehmen, befinden sich in den verschiedenen Stadien. Zu den gefährlichen Symptomen gehört vor allem der Bluthochdruck. Während der Kuren können sich die Urlauber helfen lassen und mit Hilfe der Fachkräfte Wege finden, wie sie diesen Risikofaktor beseitigen können. Dazu gehören zum Beispiel umfangreiche Maßnahmen, die dazu dienen, das Gewicht zu reduzieren, denn das ist einer der Hauptauslöser für den hohen Blutdruck und damit auch für Übergewicht.
Der hohe Blutdruck erhöht das Risiko um das Achtfache, einen Schlaganfall zu erleiden. Doch durch ein entsprechendes Programm kann die Gefahr deutlich gesenkt werden. Während der Kuren beginnen die Patienten deshalb mit gezielten Programmen sich selbst zu helfen. Wer Übergewicht hat und Probleme mit einem erhöhten oder stark erhöhtem Blutdruck hat, der kann während der Kuren nicht einfach mit intensiven Sportprogrammen den Gefäßerkrankungen entgegen wirken. Die Patienten müssen intensiv überwacht werden. Wenn die Trainingsprogramme beginnen, werden die Teilnehmer der Programme mit einem Pulsmesser ausgestattet. Kurzfristig hohe Werte können während der Kuren noch toleriert werden, selbst dann wenn Gefäßerkrankungen vorliegen. Allerdings müssen sich Puls und Atmung innerhalb kurzer Zeit, spätestens nach zehn Minuten wieder normalisieren. Das können die Teilnehmer während der Kuren erreichen und zwar selbst dann wenn sie unter Gefäßerkrankungen leiden. Aus diesem Grund eignet sich das Training an den Fitnessgeräten ganz besonders. Denn so können die Patienten während der Kuren intensiv überwacht werden. Mehr Hinweise und aussagekräftige Fotos gibt es unter www.kur-wellness.de [1].
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Georg Przybylski
Links:
[1] http://www.kur-wellness.de