Neubrandenburg, 27. Oktober 2011. „Organspende schenkt Leben! Diesen Satz haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums in ihrer täglichen Arbeit umgesetzt“, sagte Manuela Schwesig, Ministerin für Soziales und Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern. „Sie haben das Thema Organspende in ihre Arbeit voll integriert.“ Gemeinsam mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) zeichnete sie das Klinikum in einer Festveranstaltung aus und überreichte dem Ärztlichen Direktor, PD Dr. Johannes F. Hallauer, eine Urkunde und eine Bronzeskulptur.
„Wir danken dem Klinikum für die gute Kooperation und hoffen, dass dieses Beispiel andere Krankenhäuser anspornt und motiviert, sich ebenfalls für die Organspende stark zu machen“, sagte Dr. Detlef Bösebeck, Geschäftsführender Arzt der DSO in der Region Nord-Ost.
Das Gesundheitsministerium hat die Auszeichnung vor fünf Jahren zusammen mit der DSO ins Leben gerufen, um den besonderen Einsatz bei der Organspende öffentlich zu würdigen. Die Skulptur ist ein Werk der Rostocker Künstlerin Sabine Rast und bleibt jeweils für ein Jahr in dem geehrten Krankenhaus. Ausschlaggebend für die Auszeichnung sind Kriterien wie die Unterstützung der Transplantationsbeauftragten durch die Klinikleitungen, die Fortbildung des Klinikpersonals sowie die Erarbeitung von Leitlinien und Verfahrensschritten für den Akutfall Organspende.
„Wir sind stolz auf die Auszeichnung. Unsere pflegerischen und ärztlichen Mitarbeiter erfüllen ihre Aufgaben wachsam und mit Mitgefühl. Sie sehen auch die Leiden von Patienten, die in anderen Krankenhäusern auf eine Transplantation warten“, führte PD Dr. Johannes F. Hallauer aus.
„Der Mangel an Spenderorganen ist nach wie vor dramatisch!“ so Manuela Schwesig. „Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, mehr Menschen die lebensnotwendige Transplantation zu ermöglichen. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Bereitschaft der Menschen deutlich höher als im Bundesdurchschnitt, aber wir brauchen noch mehr Menschen, die ihr „Ja“ zur Organspende auch dokumentieren. Ich freue mich, dass in den vergangenen Monaten die Diskussion über die Organspende in Gang gekommen ist und wir uns im Bundesrat für eine Erklärungslösung ausgesprochen haben.“
Die DSO ist seit Juli 2000 die bundesweite Koordinierungsstelle für Organspende. In der Akutsituation Organspende begleitet sie alle Abläufe: Von der qualifizierten Feststellung des Hirntods über das Gespräch mit den Angehörigen, medizinische Maßnahmen zur Erhaltung von Organen und zum Schutz der Organempfänger bis hin zum Organtransport. Daneben unterstützt sie die Krankenhäuser durch Fortbildungen und Prozessoptimierung zum Thema Organspende. Die Mitarbeiter der DSO-Region Nord-Ost, zu der Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gehören, betreuen insgesamt 114 Krankenhäuser, davon 30 in Mecklenburg-Vorpommern.
Ansprechpartner:
Alexandra Hesse, Krankenhaus-Kommunikation
Deutsche Stiftung Organtransplantation, Deutschherrnufer 52, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (69) 677 328 - 9420, Fax: +49 (69) 677 328 - 9409, E-Mail: kh-info@dso.de [1]
Dr. Detlef Bösebeck, Geschäftsführender Arzt der DSO-Region Nord-Ost
Deutsche Stiftung Organtransplantation, Straße des 17. Juni 106–108, 10623 Berlin
Tel.: +49 (69) 677 328 2001, Fax: +49 (69) 677 328 2099, E-Mail: nord-ost@dso.de [2]
Wichtiger Hinweis: Für die DSO-Region Nord-Ost (Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern) gilt eine neue gebührenfreie Rufnummer für Spendermeldungen (24h):
0800-488 00 88
Rüdiger Ewald, Pressesprecher
Ministerium für Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern
Werderstraße 124, 19055 Schwerin
Tel.: +49 (385) 588 9003, Fax: +49 (385) 588 9009, E-Mail: Ruediger.Ewald@sm.mv-regierung.de [3]
Cornelia Langbecker, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum
Salvador-Allende-Straße 30, 17036 Neubrandenburg
Tel.: +49 (395) 775-2018, E-Mail: oea@dbknb.de [4]
Links:
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[2] mailto:nord-ost@dso.de
[3] mailto:Ruediger.Ewald@sm.mv-regierung.de
[4] mailto:oea@dbknb.de