Bundesverband Geriatrie e.V. veranstaltet Workshop zu Planung und Aufbau qualitätsorientierter geriatrischer Einrichtungen bzw. Fachabteilungen
Geriatrie – was ist das eigentlich? Wie ist die geriatrische Versorgung in Deutschland strukturiert? Unter welchen Aspekten ist der Aufbau einer Geriatrie oder einer geriatrischen Fachabteilung sinnvoll? Welche strukturellen Voraussetzungen sind erforderlich und welche wirtschaftlichen Auswirkungen sind zu erwarten? Das sind nur einige Fragen, denen sich das vom Bundesverband Geriatrie e.V. veranstaltete
Fachseminar
Gründung einer Geriatrie – Erfahrungen und Tipps aus erster Hand
am 13. Juni 2012, 10.00 bis 16.30 Uhr,
im Maritim proArte Hotel, Friedrichstraße 151, 10117 Berlin
stellt. Vor dem Hintergrund des Anstiegs des geriatrischen Versorgungsbedarfs in den
kommenden Jahren möchte der Bundesverband Geriatrie e.V. gezielt mit dem in seinen Mitgliedseinrichtungen gebündelten Fachwissen helfen, diesen zusätzlichen fachspezifischen Versorgungsbedarf qualitäts- und patientenbezogen aufzubauen.
In dem Workshop wird verdeutlicht, wie die spezifischen Bedürfnisse und Erfordernisse des geriatrischen Patienten fach- und sachgerecht erfüllt werden können. Im Mittelpunkt steht dabei der sowohl unter medizinischen als auch unter ökonomischen Gesichtspunkten gegebene besondere Ressourcenbedarf, der u.a. einen Einsatz von entsprechend qualifiziertem Personal erfordert und einen erhöhten Personalschlüssel verlangt. Ziel des
Seminars ist es, allen Interessierten sowohl eine versorgungspolitische Einordnung der Geriatrie als auch ganz konkrete Handlungsempfehlungen auf Einrichtungsebene zum Aufbau einer qualitätsorientierten und konzeptionell abgesicherten Geriatrie bzw. geriatrischen Fachabteilungen zu geben. Von den Referenten – alle mit Praxiserfahrung in bestehenden geriatrischen Einrichtungen - werden die Schwerpunkte von Vorträgen und Diskussionen auf Strukturvoraussetzungen und Qualitätsanforderungen, auf wirtschaftliche
Aspekte sowie auf die Ausgestaltung im Kontext des Gesamthauses gelegt.
Das Seminar richtet sich an leitende Ärzte, Geschäftsführer, Verwaltungsleiter und
Pflegedienstleitungen von Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen, die sich mit der
Planung des Aufbaus einer Geriatrie / geriatrischen Fachabteilung beschäftigen. Die
Teilnahmekosten betragen 590 Euro (zzgl. MwSt) und beinhalten Seminarordner (mit Vortragsfolien, weiterführenden Hinweisen und Checklisten zum konkreten Handeln), Mittagessen sowie Tagungsgetränke. Eine Anmeldung über die Geschäftsstelle des Bundesverbands Geriatrie (Reinickendorfer Straße 61, 13347 Berlin, Tel.: 030 / 339 88 76 – 10, Fax: 030 / 339 88 76 – 20, E-Mail: Geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de [1], http://www.bvgeriatrie.de [2]) ist erforderlich.
Pressekontakt: Bundesverband Geriatrie e.V.
Tel.: 030/339 88 76-14
Fax: 030/339 88 76-20
uweh.sattler@bv-geriatrie.de [3]
Bundesverband Geriatrie e.V.
Vorstandsvorsitzender: Herr Dipl.-Kfm. Ansgar Veer
Geschäftsführer: Dirk van den Heuvel
Reinickendorfer Straße 61
13347 Berlin
Tel.: 030 / 339 88 76 – 10
Fax: 030 / 339 88 76 – 20
E-Mail: Geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de [1]
http://www.bv-geriatrie.de [4]
Der Bundesverband Geriatrie Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern, die mehr als
260 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über ca. 18.000 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren Klinikverbünde und -konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des Bundesverbandes.
Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder
Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere
Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten,
hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.
Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung. Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt.
Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband
ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.
Links:
[1] mailto:Geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de
[2] http://www.bvgeriatrie.de
[3] mailto:uweh.sattler@bv-geriatrie.de
[4] http://www.bv-geriatrie.de