Die sommerliche Festivalzeit verheißt Sonne, Gemeinsamkeit, Musik und Spaß. Ein Teil der Besucher verbindet Festivalgefühl allerdings mit Rauscherwartungen, die nicht nur von der Musik ausgehen. Je nach individuellem Bedürfnis oder Festival-Setting spielen Alkohol, Cannabis, Pillen oder auch ein Mix dieser Rauschmittel eine große Rolle. Veranstalter/-innen, Mitarbeitende der Jugendhilfe, Rettungskräfte und auch Fachleute der Suchtprävention nutzen diese Anlässe, um vor Ort mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen über Nutzen und Risiken des Rauschmittelkonsums ins Gespräch zu kommen.
Ergänzendes Hilfsmittel bei Gesprächen an Infoständen und in Erste-Hilfe-Zelten können gezielt und ansprechend zusammengestellte Partypacks sein: darin befinden sich z. B. Ohrenstöpsel, Kondome, Vitaminbonbons und Getränke zusammen mit Infocards zu Themen wie Cannabis, Ecstasy, Amphetaminen und Alkohol. Diese bunten und handlichen Karten geben hilfreiche und risikominimierende Anregungen für die Festivaltage – statt des Zeigefingers mit einem Augenzwinkern. Die Infocards wurden speziell für den Einsatz bei jugendlichen Konsumenten/-innen entwickelt. Sie eignen sich sehr gut, um einen Einstieg in motivierende Gespräche herzustellen, in denen der riskante Konsum von Rauschmitteln thematisiert wird. Ziel ist es einerseits, über unerwünschte Wirkungen und mögliche Schäden aufzuklären. Andererseits geben die Karten Hinweise dazu, was im Notfall zu tun ist. In Bezug auf Alkohol und illegale Drogen geben sie Tipps für einen risikominimierenden Genuss, so dass beim Feiern der Spaß im Mittelpunkt steht und nicht Filmriss, Absturz oder gar die Einlieferung ins Krankenhaus.
Die Infocards für Partypacks sind einfach über http://www.ginko-stiftung.de/material.aspx?s=infocards&o=0 [1] zu bestellen.
Links:
[1] http://www.ginko-stiftung.de/material.aspx?s=infocards&o=0