Potsdam, 02. September 2013. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Ernst von Bergmann wurden heute im Rahmen einer Festveranstaltung für ihr Engagement in der Organspende ausgezeichnet. Almuth Hartwig-Tiedt, Staatssekretärin im Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, und Dr. med. Detlef Bösebeck, Geschäftsführender Arzt der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), überreichten als Zeichen der Anerkennung eine Urkunde und eine Skulptur.
„Das persönliche Engagement von Ärzten und Pflegenden auf den Intensivstationen für die Organspende ist heute wichtiger denn je. Unter dem Eindruck der Manipulationsvorwürfe im Jahre 2012 ist die Spendenbereitschaft bundesweit leider um 12 Prozent zurückgegangen. In Brandenburg zeigen die Organspendezahlen in diesem Jahr jedoch wieder eine steigende Tendenz“, sagte Almuth Hartwig-Tiedt. „Neben dem Engagement in den Krankenhäusern sind die gesetzlichen Konsequenzen zur Intensivierung der Kontrollen und zur Verbesserung der Transparenz wichtige Voraussetzungen, um wieder mehr Transplantationen zu ermöglichen.“
Kriterien für die Vergabe des Preises sind die Unterstützung des Transplantationsbeauftragten durch die Klinikleitungen, die Fortbildung des Klinikpersonals, das Ausarbeiten von Richtlinien für den Akutfall Organspende sowie die Umsetzung der Organspende als selbstverständlichen Teil des medizinischen Versorgungsauftrags.
„Wir sind stolz auf diese Auszeichnung und werden die Organspende auch weiterhin als selbstverständlichen Bestandteil unseres Aufgabenspektrums annehmen“, erklärte Prof. Dr. med. Hubertus Wenisch, Medizinischer Geschäftsführer des Klinikums.
PD Dr. med. Dirk Pappert, Chefarzt des Zentrums für Anästhesie, Intensivmedizin und OP-Management und Transplantationsbeauftragter ergänzte: „Alle beteiligten Kolleginnen und Kollegen setzen sich mit tiefgehendem Mitempfinden sowohl für die Angehörigen des Spenders als auch für die unbekannten Empfänger und mit großer medizinischer Kompetenz für die Organspende ein.“
„Unser Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Krankenhauses für die hervorragende Kooperation. Die heutige Auszeichnung soll auch eine Motivation für alle Kliniken der Region sein, sich mit gleichem Engagement für die Organspende und für die Menschen auf der Warteliste einzusetzen“, führte Dr. med. Detlef Bösebeck, Geschäftsführender Arzt der DSO in der Region Nord-Ost, aus.
Die DSO ist seit Juli 2000 die beauftragte Koordinierungsstelle für Organspende in Deutschland. Sie hat bundesweit sieben Regionen gebildet, die jeweils ein Bundesland oder mehrere Bundesländer umfassen. Zu ihren Aufgaben gehören die Organisation der Hirntoddiagnostik, das Gespräch mit den Angehörigen, medizinische Maßnahmen zur Erhaltung von Organen und zum Schutz der Organempfänger bis hin zum Organtransport. Daneben unterstützt sie die Krankenhäuser durch Fortbildungen und Prozessoptimierung zum Thema Organspende. Die ärztlichen Koordinatoren der DSO-Region Nord-Ost, zu der Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gehören, betreuen insgesamt 114 Krankenhäuser, davon 45 in Brandenburg.
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