Mit dem Begriff “Coaching” (eingegrenzt auf Aspekte der unternehmerischen Praxisführung) verbinden Ärzte vor allem Aspekte wie Hilfe, Unterstützung, Beratung, Schulung und Training. Die Bewertung des Begriffs ist dabei zweigeteilt: gehen diese Maßnahmen von Fachkollegen oder medizinischen Institutionen aus, überwiegt die positive Einschätzung. Angebote von “medizinfremden” oder “medizinfernen” Akteuren werden tendenziell eher negativ eingeschätzt. Der Hintergrund: selbst ohne eigene Erfahrungen mit Coaching-Maßnahmen wird unterstellt, dass den Anbietern ein detailliert-fachliches Wissen über den Praxisalltag fehlt. Hinzu kommen ein aus Arztsicht diffus-unüberschaubares Angebot an Leistungen, deren Nutzen und Tragweite für den eigenen Praxisbetrieb kaum erfassbar und auch von der Preisstruktur gewöhnungsbedürftig ist. Insbesondere unspezifische Beschreibungen wie “Praxis-Coaching”, “Kommunikations-Coaching” oder “Team-Coaching” werden in diesem Zusammenhang abgelehnt.
Abbildung: http://goo.gl/HrZWWE [1]
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