Die Umsetzung des Image-Designs der Klinik ist – beginnend beim Hinweis-Schild für den Parkplatz über das Logo bis zu den Innenräumen – vorbildlich und durchgängig realisiert. Aber dennoch findet sich während einer Umbau-Phase das abgebildete Schild in allen Aufzügen. Abgesehen von der Formulierung repräsentiert es ein Defizit, dass sich nicht nur in Krankenhäusern, sondern auch in Arztpraxen findet: die fehlende operative Stringenz im Image-Management. Ein Beispiel aus dem ambulanten Bereich sind Praxisinformationen zu urlaubsbedingten Schließungen, die ohne Beachtung der Corporate Identity-Regelungen nachlässig erstellt an der Eingangstür angebracht werden. Oder die Teams verwenden Terminzettel mit Fremdwerbung statt Marketing mit der eigenen Gestaltungslinie zu betreiben. Notwendig wäre im konkreten Fall ein gedrucktes, Corporate Identity-konformes Schild, das gut sichtbar professionell befestigt ist. Das lässt sich jedoch nur dann sicherstellen, wenn das Image-Design durch ein Image-Management umgesetzt wird, das es in die Arbeitsrealität integriert. Doch die Image-Gestaltung besitzt nach wie vor den Charakter eines einmaliges Ereignisses, nicht den eines arbeitsbegleitenden Prozesses.
Quelle und Abbildung: http://ifabsthill.wordpress.com/2014/01/04/image-management-in-arztpraxe... [1]
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[1] http://ifabsthill.wordpress.com/2014/01/04/image-management-in-arztpraxen-und-kliniken-geringe-operative-stringenz/