- “Arbeiten meine Mitarbeiterinnen genug?”
- “Werden alle Tätigkeiten sorgfältig ausgeführt?”
- “Ist auf das Personal auch dann Verlass, wenn ich nicht in der Praxis bin?”
Manche niedergelassene Ärzte sind durch ein tiefes Misstrauen gegenüber ihren Medizinischen Fachangestellten geprägt. Als Folge entwickeln sie engmaschige Kontrollmechanismen, z. B. in Form der Scheindelegation, die Eigeninitiative, Motivation und Produktivität deutlich verringern und zu “Dienst nach Vorschrift” führen. Auch den Patienten bleibt das nicht verborgen, da die gesamte Praxisatmosphäre in Mitleidenschaft gezogen wird. So entsteht eine Negativ-Spirale, deren Entwicklung u. a. auch durch eine hohe Personalfluktuation beschleunigt wird. Die betroffenen Praxisinhaber sehen die Personalkündigungen wiederum als selbsterfüllende Prophezeiungen und fühlen sich in ihrer Grundhaltung bestätigt. Auch die geringe Patientenzufriedenheit lasten sie ihrem Personal an und erkennen dabei nicht, dass selbst bei Personalwechsel keine Veränderungen eintreten, die Ursache also hier gar nicht zu suchen ist. Helfen kann diesem Arzt-Typ niemand, da er auch keine Unterstützung von außen in Anspruch nimmt, nicht einmal von Kollegen, denn er weiss ja nicht, ob er den Empfehlungen wirklich vertrauen kann.
Quelle: http://ifabsthill.wordpress.com/2014/02/16/wary-doctors/ [1]
Links:
[1] http://ifabsthill.wordpress.com/2014/02/16/wary-doctors/