Jahrestagung der Region Mitte der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) in Saarbrücken
Saarbrücken, 18. September 2014. Welche neuen Wege können für die Organspende in Zukunft gegangen werden? Wie gelingt es, das Vertrauen in die Organspende zurückzugewinnen? Diese Fragen standen heute im Fokus der DSO-Jahrestagung der Region Mitte unter dem Motto „Zusammen für Organspende“.
Andreas Storm, Minister für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes, begrüßte gemeinsam mit PD Dr. med. Christian Mönch, Vorsitzender des Fachbeirates der DSO-Region Mitte, sowie Vertretern der zuständigen Ministerien aus Hessen und Rheinland-Pfalz die Teilnehmer der Jahrestagung.
„Gemeinsam müssen wir uns engagieren, um mehr Menschen für das Thema Organspende sensibilisieren und zu einer Entscheidung motivieren zu können“, betonte Andreas Storm das gemeinsame Anliegen der Veranstaltung. „Die Erklärung für oder gegen eine Organspende ist eine höchst persönliche und freiwillige Entscheidung. Wichtig ist zunächst, dass sich jeder Bürger ausführlich informiert und darüber nachdenkt, ob er nach seinem Tod seine Organe spenden möchte. Wer seine Entscheidung dokumentiert, schafft zudem Klarheit für die Angehörigen“, so der Minister.
„Als Koordinierungsstelle für die Organspende setzen wir uns rund um die Uhr für bestmögliche Rahmenbedingungen für diese verantwortungsvolle Aufgabe ein. Die Koordinatoren der DSO sind für die Mitarbeiter in den Krankenhäusern jederzeit für Fragen und zur Unterstützung im Organspendeprozess erreichbar und einsatzbereit“, erklärte Thomas Biet, Kaufmännischer Vorstand der DSO. „Der Wille des Verstorbenen steht für uns an erster Stelle. Damit verbunden ist unser Anspruch, jedes gespendete Organ in hoher Qualität an den Empfänger weiterzugeben.“
Die DSO ist seit Juli 2000 die beauftragte Koordinierungsstelle für die Organspende in Deutschland. Sie hat bundesweit sieben Regionen gebildet, die jeweils ein Bundesland oder mehrere Bundesländer umfassen. In der Akutsituation Organspende begleitet sie alle Abläufe: Von der organisatorischen Unterstützung bei der qualifizierten Feststellung des Hirntods über das Gespräch mit den Angehörigen, medizinische Maßnahmen zur Erhaltung von Organen und zum Schutz der Organempfänger bis hin zum Organtransport. Daneben unterstützt sie die Krankenhäuser durch Fortbildungen und Prozessoptimierung zum Thema Organspende. Die Mitarbeiter der DSO-Region Mitte betreuen insgesamt 202 Krankenhäuser.
Begleitet wurde die Jahrestagung von einer Fotoausstellung des Hamburger Künstlers Michael Hagedorn. Die Portraits zeigen Menschen, für die das Thema Organspende eine besondere Bedeutung hat. Die Fotoausstellung ist ein Projekt der Initiative Organspende Rheinland-Pfalz unter Federführung der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG). Weitere Informationen unter [1]
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PD Dr. med. Christina Schleicher, Kommissarische Leitung der Region Mitte
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