Besprechen Ärzte mit ihren Patienten die Anwendung von Activity Trackern, resultiert hieraus – wie eine Gruppendiskussion im Rahmen des Anfang September 2014 begonnenden Projektes „Digital Health Insights“ mit ärztlich betreuten Anwendern der Geräte „Polar Loop“, „Samsung Gear Fit“ und „Garmin Vivofit“ zeigt – eine Vielzahl positiver Effekte, u.a.:
– die Tracker erhalten durch die Einbindung der Ärzte eine nachhaltige Aufwertung als medizinische Hilfen,
– der Nutzen der Devices wird auf ein höheres Niveau gestellt als von den Herstellern initial proklamiert (Fitness),
– die Anwender-Patienten haben das Gefühl, zu den Geräten mit ihren Ärzten Gespräche „auf Augenhöhe“ zu führen und ernst genommen zu werden,
– die Einschätzung der ärztlichen Betreuungsqualität und der Bindungsintensität werden deutlich gesteigert,
– die betreuenden Ärzte wurden als „modern“, „zeitgemäß“, „engagiert“ und „patientenorientiert“ empfunden,
– diese Aufwertung und die Abstimmung mit den Ärzten zu den abgesprochenen Zielen sowie zu den zugehörigen Kontrollterminen erzeugen eine hohe Anwendungs- und Compliance-Motivation.
Unter den Gesprächspartnern waren zwei Hypertonie-Patienten, die nach eigenen Angaben bislang große Schwierigkeiten hatten, den üblichen therapiebegleitenden Bewegungsempfehlungen zu folgen. Durch die Tracker und ihre Einbindung in das ärztliche Therapie-Regime hat sich diese Situation jedoch für sie positiv verändert.
Quelle: http://ifabsthill.wordpress.com/2014/10/08/wearable-devices-doctors-bles... [1]
Links:
[1] http://ifabsthill.wordpress.com/2014/10/08/wearable-devices-doctors-blessing-fur-activity-tracker-macht-diese-zu-digitalen-therapeutika/