Die Medikationsorientierte Supplementierung von Miikronährstoffen kann im Gesundheitssystem einen wichtigen Beitrag leisten die Arzneimitteltherapie für den Patienten als auch für die Kostenträger zu optimieren. Patienten sollten daher in der Arztpraxis und Apotheke über die potentiellen Wechselwirkungen der Medikation mit Mikronährstoffen informiert werden.
Arzneimittel als Mikronährstoff-Räuber!
Arzneimittel und Mikronährstoffe benutzen im Körper bei der Aufnahme, Verstoffwechselung und Ausscheidung (z.B. Urin, Fäces) die gleichen Stoffwechselwege. Zum Teil konkurrieren sie dabei um dieselben Enzyme (z.B. Cholesterin-Synthese-Enzym) und Transportsysteme. Das ist auch einer der Gründe warum bei regelmäßiger Einnahme von Arzneimitteln das Risiko für Arzneimittelbedingte Mikronährstoffmängel steigt. Eine langfristige Beeinträchtigung des Mikronährstoffhaushaltes kann zu ausgeprägten Stoffwechselstörungen führen auf deren Boden sich zahlreiche Nebenwirkungen bis hin zu handfeste Zivilisationskrankheiten (z.B. Osteoporose durch Kortison) entwickeln können.
Uwe Gröber
Apotheker
www.mikronaehrstoff.de [1]
Akademie für Mikronährstoffmedizin, Essen
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