Aus Sicht der Verbraucher
In Deutschland verwendet heute die Mehrheit der Bevölkerung (53 Prozent) homöopathische Arzneimittel. Nach einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach ist jeder vierte Bundesbürger sogar ein überzeugter Verwender homöopathischer Mittel. Wie kommt es, dass diese Medizin dennoch so sehr polarisiert?
Die einen urteilen als moderne Verbraucher, die anderen sehen ein Weltbild in Gefahr. Denn man hat uns beigebracht, dass mit so wenig Wirkstoff keine Wirkung möglich ist.
Beherrscht allein Chemie den Körper?
Konventionelle Therapien gründen sich auf Erkenntnissen aus dem Chemie-Zeitalter: Chemische Umsetzungen gehen umso vollständiger und in einer gewünschten Richtung vonstatten, je mehr Wirkstoff vorhanden ist. - Was aber, wenn hinter der Homöopathie ein anderes Prinzip steckt, als das der chemischen Umsetzungen?
Seit feinere Messmethoden zur Verfügung stehen, konnten in der Natur Wirkungen nachgewiesen werden, die aufgrund unglaublich kleiner Konzentrationen auftreten: z.B. bei Pheromonen. Diese Botenstoffe der Insekten-Welt locken Partner über Konzentrationen in der Luft an, die weit unter denen von homöopathischen Mitteln liegen. Arbeitet die Natur auch mit Vorgängen, denen nur kleinste, kaum messbare Stoffmengen zugrunde liegen?
Gibt es eine Körper-Software?
Auf der Suche nach Erklärungen, könnte man als Arbeitshypothese annehmen, dass es sich bei Homöopathie um eine „Informations-Medizin“ handelt. Eine Software, die die vorübergehend aus dem Gleichgewicht geratene und dennoch sich im Normalfall genial selbststeuernde Körperregulation wieder korrekt einstellt.
Bringt es unser Weltbild ins Wanken, wenn wir feststellen, dass in Software kein Milligramm Wirkstoff vorhanden sein muss, um dennoch große Wirkung zu erzeugen?
Weitere Forschung nötig?
Erkenntnis und Wissenschaft beginnt mit genauer Beobachtung. Man hat in der Homöopathie immer wieder spektakuläre Wirkungen beobachtet. Solange diese nicht schlüssig erklärt werden können, dürfen wir nicht wegsehen. Wir müssen stattdessen nach neuen Konzepten suchen!
Wirklichkeit ist nicht auf Erklärungsmodelle angewiesen. Wir sind aber angewiesen auf Therapien, die oftmals auch in Fällen helfen, in denen die konventionelle Medizin an ihre Grenzen stößt.
Homöopathisches Datenmaterial wartet auf Auswertung
Seit Jahrhunderten trägt die Homöopathie Erkenntnisse bezüglich der Wirksamkeit homöopathischer Mittel in ihrer Literatur zusammen. Können wir es uns leisten, diese Daten zu ignorieren, statt sie auszuwerten? Ist es sinnvoll, etwas prinzipiell abzulehnen, nur weil es nicht in das aktuelle Weltbild passt? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?
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