Patienten-Interviews zu eHealth-Möglichkeiten?
Ein Baustein der Recherchen des Projektes „eMedical Practice Insights“ sind Interviews mit Patienten, um die statistischen Erhebungsdaten mit qualitativen Angaben zu ergänzen und den Erkenntnisgewinn zu vergrößern. Das folgende Statement eines 43jährigen, Internet- und Social Media-affinen Marketingleiters skizziert einen Standpunkt, der in etwa 25% der bislang geführten Gespräche in verschiedener Intensität geäußert wurde.
Bereichernd, aber nicht notwendig?
„Ich bin sehr viel auf Reisen und habe pausenlos Termine. Wenn dann ein Arztbesuch anliegt, fängt erst einmal das Suchen nach einem geeigneten Termin an. Das ist bei planbaren Routinekontrollen unproblematisch, doch Akutes stellt mich schon vor Probleme. Da wäre eine online verfügbare Arztberatung natürlich sehr hilfreich. Aber ich habe meine Zweifel, dass mir der Arzt im Fall der Fälle auch praktisch helfen kann, meist sind doch auch Untersuchungen und Tests notwendig. Ich finde es gut, dass es so etwas jetzt gibt, aber häufig nutzen werde ich diese Möglichkeit aus heutiger Sicht wahrscheinlich nicht.“
Gegenwärtig überwiegt die Skepsis?
Neben dieser „Mittelposition“, die in etwa 25% der Interviews geäußert wurde, gaben weitere 30% der Befragten eine äußerst positive Meinung ab. 45% sahen hingegen keinerlei Nutzen einer derartigen Gesprächsoption mit ihren Ärzten.
Quelle: https://ifabsthill.wordpress.com/2015/06/15/trendscouting-emedical-pract... [1]
Links:
[1] https://ifabsthill.wordpress.com/2015/06/15/trendscouting-emedical-practice-insights-das-konzept-der-online-videosprechstunde-im-patientenurteil/