Exzellenzoptimierung durch Benchmarking
Die Beratungspraxis in der Gesundheitswirtschaft zeigt: durch eine isolierte Bewertung der Ergebnisse von Unternehmens-, Markt- und Kundenanalysen kann nur etwa die Hälfte des tatsächlich vorhandenen Optimierungspotentials identifiziert werden. Erst der Vergleich mit passenden Referenzgrößen, dem Benchmarking, die die aktuellen Marktverhältnisse und betriebswirtschaftlich anzustrebenden Zustände repräsentieren (doppeltes Benchmarking), ermöglicht eine vollständige Nutzung.
Benchmarking-basierte Leistungsprofile
Neben der Praxisoptimierung ist das Verfahren jedoch auch geeignet, auf der Basis aggregierter Daten das Praxismanagement einzelner Fachgruppen zu untersuchen. So werden in Arztpraxen – über alle Fachgruppen und Praxisformen bzw. –größen betrachtet – im Vergleich zum Best Practice-Standard durchschnittlich nur 53% der für ein reibungslos funktionierendes Praxismanagement notwendigen Regelungen und Instrumente eingesetzt. Die hieraus resultierende Patientenzufriedenheit, bestimmt als Customer Care Quality Score (CQS, das Verhältnis der durch die Praxisarbeit erzielten Patientenzufriedenheit in Relation zu den Anforderungen der Praxisbesucher), erfüllt lediglich 61% der Anforderungen und Wünsche. Das bedeutet, dass die durchschnittliche Arztpraxis 47% der Möglichkeiten eines funktionierenden Praxismanagements gar nicht nutzt und 39% der Patientenanforderungen unerfüllt bleiben.
E-Book zum Benchmarking-Profil dermatologischer Praxisführung
Das E-Book „Praxismanagement-Fachgruppenreport Dermatologen“ der Serie „Fünf-Minuten-Facts&Figures“ zeigt auf der Basis von Praxisanalyse-Ergebnissen, wie ausgeprägt die Best Practice-Ausrichtung dermatologisch tätiger Ärzte ist und welche Effekte für die Mitarbeiter- und Patientenzufriedenheit hieraus resultieren.
Zum Report: https://ifabsthill.wordpress.com/2015/07/11/dermatologen-im-benchmarking... [1]
Links:
[1] https://ifabsthill.wordpress.com/2015/07/11/dermatologen-im-benchmarking-vergleich-zum-praxismanagement-leistungsprofil/