Die Veränderung?
Bei der Beschäftigung mit der Entwicklung und Implementierung von eHealth-Lösungen im ambulanten Bereich bleibt eine Berufsgruppe bislang weitgehend unbeachtet: die Medizinischen Fachangestellten. Der Fokus ist auf die möglichen Verhaltensweisen der Ärzte gerichtet, die als Entscheider für ihre Betriebe natürlich maßgeblich die Nachfrage bestimmen, sowie auf die Anforderungen und Reaktionen der Patienten. Doch zwischen Entscheidung und Anforderung bzw. Nutzung liegt die Umsetzung, für die Praxismitarbeiterinnen zuständig sein werden. Ob es um den Einsatz der Cloud-basierten CRM-Systeme, die Bereitstellung von Online-Videosprechstunden oder den Datenaustausch mit Wearables geht, alle für die Realisierung notwendigen Arbeiten liegen in den Händen der Medizinischen Fachangestellten.
Die Anforderungen
Hierfür benötigen sie ein entsprechendes Wissen und die notwendigen Fähigkeiten. Beides muss durch kontinuierliche Weiterbildungen, die sich an der Technologie-Entwicklung orientieren, fortgeschrieben werden. Darüber hinaus ist es zwingend, das Praxismanagement an die Veränderungen zu adaptieren. Auch hierbei kommt dem Praxispersonal eine entscheidende Rolle zu. Insgesamt resultiert für Medizinische Fachangestellte aus eHealth ein umfassendes Job Enlargement.
Die Lücke
Doch um zu diesem Status zu gelangen, ist in Arztpraxen noch ein langer Weg zu beschreiten. Greift man auf die Ergebnisse aus Mitarbeiterzufriedenheits-Befragungen zurück, beklagen viele Medizinische Fachangestellte, dass sie in Bezug auf ihre Weiterbildung kaum Unterstützung von den Praxisinhabern erhalten, Verbesserungsvorschläge finden wenig Anklang und eigenständiges Arbeiten ist nur in engen Grenzen möglich. Die gegenwärtige Ausgangs-Situation für eHealth entspricht also genau dem Gegenteil des Notwendigen
Quelle: https://ifabsthill.wordpress.com/2015/08/03/ehealth-in-der-arztpraxis-da... [1]
Links:
[1] https://ifabsthill.wordpress.com/2015/08/03/ehealth-in-der-arztpraxis-das-problem-der-medizinischen-fachangestellten/