eHealth aus der Patienten- und Praxissicht
In einer Stichprobe von Arztpraxen verschiedener Fachrichtungen, die eine Praxisanalyse des Typs „Valetudo Check-up “Praxismanagement” durchführten, erfolgte eine Zusatzbefragung, die die eHealth-Anforderungsintensität der Patienten und die Umsetzungsbereitschaft der Praxisteams untersuchte.
?Diskrepanz zwischen Anforderungen und Bereitschaft?
Die Bewertung erfolgte auf einer Skalierung von „0%“ („Es sollte alles so bleiben wie es ist.“) bis „100%“ („Die Praxis sollte alle verfügbaren und sinnvollen technologischen Möglichkeiten nutzen.“). Für die Patienten ergab sich ein Anforderungs-Durchschnittswert von 59,8%, für die Praxisteams konnte eine Anwendungs-Bereitschaft in Höhe von 28% ermittelt werden. Diese resultierte aus der Ansicht der Ärzte (21,3%) und der Medizinischen Fachangestellten (34,9%).
Die Praxismanagement-Qualität als eHealth-Unterstützung
Dabei zeigte sich: je besser der Best Practice-Score der Praxen ausgeprägt war, d. h. je mehr Instrumente und Verfahren aus dem Repertoire des Praxismanagement-Best Practice-Standards eingesetzt wurden, desto größer war die Anwendungs-Bereitschaft der Teams. eHealth-hemmend wirkten nach Angaben der Ärzte und Mitarbeiterinnen
– die Angst vor Unbekanntem, nicht Beherrschbarem,
– die Befürchtung von Mehrarbeit
– ungeklärte Honorierungs- und Anwendungsfragen (z. B. Datenschutz) sowie
– gegenwärtig unkalkulierbare Investitionskosten.
Von den meisten Ärzten wurde zudem darauf verwiesen, dass ihrer Meinung nach die meisten Patienten den neuen Technologien skeptisch gegenüberstehen
Quelle: https://ifabsthill.wordpress.com/2015/08/10/noch-inkompatibel-ehealth-pa... [1]
Links:
[1] https://ifabsthill.wordpress.com/2015/08/10/noch-inkompatibel-ehealth-patientenanforderungen-und-praxisteam-anwendungsbereitschaft/