Zur umfassenden Realisierung des Empowerment-Konzepts in Arztpraxen ist ein Adhärenz-zentriertes Praxismanagement notwendig, das spezifische Vorkehrungen, Arbeitsroutinen und Verhaltensweisen in den Aktionsbereichen
– Strategie und Konzept
– Kommunikation (Form und Inhalt)
– Organisation und
– Begegnungsrahmen (sachlich und personell) umfasst.
Beispielsweise müssen die Abläufe einer Praxis (Organisation) so angelegt sein, dass genügend Zeit für Adhärenz-fördernde Information ist oder die Räume diskrete Kommunikation ermöglichen (Sachlicher Begegnungsrahmen). Ca. 200 Gestaltungsaspekte formen ein Adhärenz-zentriertes Praxismanagement (AZP). Knapp 15% der Arztpraxen, über alle Fachrichtungen betrachtet, realisieren diesen Ansatz gegenwärtig. Für Praxisinhaber, die auf ein AZP setzen, zahlt sich das – im Vergleich zu Nicht-AZP-Praxen – nicht nur im Hinblick auf bessere Therapie-Ergebnisse spürbar aus, sondern
– sie erreichen mit ihrer Arbeit eine deutlich höhere Patientenzufriedenheit,
– die Weiterempfehlungsbereitschaft ihres Klientels ist deutlich stärker,
– sie erhalten bessere Beurteilungen in Arzt-Bewertungsportalen.
Quelle und Buch-Tipp: https://ifabsthill.wordpress.com/2015/12/30/patienten-empowerment-in-der... [1]
Links:
[1] https://ifabsthill.wordpress.com/2015/12/30/patienten-empowerment-in-der-arztpraxis-nur-mit-einem-professionellen-adharenz-zentrierten-praxismanagement-azp-erfolgreich/