Mit dem neuen E-Learning-Modul „Spannungsfeld Reizdarmsyndrom und Gluten“ können Ärzte kostenfrei vier CME-Fortbildungspunkte erlangen. Bis Ende April 2017 wird die Möglichkeit geboten, sich fundiert über das Reizdarmsyndrom weiterzubilden und die von der Bayerischen Landesärztekammer zertifizierte Online-Schulung mit einem Wissenstest abzuschließen. Die Autoren Dr. med. Christian Barmeyer und Dr. med. Michael Schumann, Gastroenterologen von der Charité Berlin, informieren umfassend über das Reizdarmsyndrom und beleuchten die Zusammenhänge mit Gluten und glutenassoziierten Erkrankungen. Das Modul ist kostenlos zugänglich unter http://cme.medlearning.de/schaer/reizdarmsyndrom/index.htm.
Das Reizdarmsyndrom (IBS für Irritable Bowel Syndrome) zählt zu den häufigsten gastrointestinalen Erkrankungen. Die Ausprägungen sind sehr unterschiedlich, weshalb es keine Standardtherapie gibt. „Hinter der Diagnose verstecken sich viele verschiedene Erkrankungen, die sich nur schwer voneinander trennen lassen“, unterstreicht Dr. Schumann. Die Abgrenzung zu Zöliakie und Gluten-/Weizensensitivität gestaltet sich deshalb oft schwierig. Schumann referierte bereits zu diesem Themenkomplex im Rahmen des Symposiums „Reizdarmbeschwerden: Liegt es doch am Essen?“ im Rahmen des DGIM-Kongresses 2016 in Mannheim.
Das aktuelle E-Learning-Modul erläutert, nach welchen Kriterien IBS definiert wird und welche pathophysiologischen Ursachen zugrunde liegen können. Neben der Basis- und erweiterten Diagnostik werden verschiedene Differenzialdiagnosen vorgestellt. Da IBS häufig mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten assoziiert ist, greift die Online-Schulung insbesondere den Zusammenhang mit Gluten und glutenassoziierten Erkrankungen auf. Zudem wird auf mögliche weitere Auslöser eingegangen, die aktuell in der medizinischen Fachwelt diskutiert werden. Zu diesen zählen Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATI‘s) und FODMAP‘s (fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole).
Zahlreiche Therapieoptionen sowie der ernährungstherapeutische Ansatz – unter anderem in Form einer glutenfreien Ernährung oder einer Low-FODMAP-Diät – sind zentraler Bestandteil des Moduls, das von der Bayerischen Landesärztekammer mit vier CME-Fortbildungspunkten zertifiziert wird. Das E-Learning-Modul „Spannungsfeld Reizdarmsyndrom und Gluten“ ist bis Ende April 2017 kostenlos zugänglich über MedLearning, die Plattform für ärztliche Online-Fortbildungen (http://cme.medlearning.de/schaer/reizdarmsyndrom/index.htm [1]).
Die Dr. Schär Unternehmensgruppe
Dr. Schär ist spezialisiert auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von innovativen diätetischen Lebensmitteln für besondere Ernährungsbedürfnisse. Die langjährigen Kompetenzen, die enge Zusammenarbeit mit Ärzten, Ernährungsberatern, Wissenschaftlern und Konsumenten und die erfolgreiche Bearbeitung von Nischenmärkten macht die Unternehmensgruppe im Bereich Special Nutrition erfolgreich. Allen Produkten gemeinsam ist das Bekenntnis zu höchster, konstanter Qualität, geprüfter Sicherheit und geschmackvollem Genuss. Dabei gliedert Dr. Schär seine Geschäftsfelder in die zwei Hauptbereiche glutenfrei und Medical Nutrition.
Die langjährige Kompetenz im Bereich der diätetischen Lebensmittel bündelt das Unternehmen in seinem 2011 gegründeten Dr. Schär Institute, das die Wissensplattform für Ernährungsfachkräfte, Allgemeinmediziner und Fachärzte ist und erste Anlaufstelle, wenn es um besondere Ernährungsanforderungen geht. Weitere Informationen zum Dr. Schär Institute und zum wissenschaftlichen Komitee von Dr. Schär finden Sie unter www.drschaer-institute.com [2].
Links:
[1] http://cme.medlearning.de/schaer/reizdarmsyndrom/index.htm
[2] http://www.drschaer-institute.com