Quelle und weiterführende Informationen: http://bit.ly/2bt7YBq [1]
Wer nicht mit den negativen Folgen schlechter, unzureichender oder ganz fehlender Personalführung, sollte sich diesen Aktionsbereich in Arztpraxen einmal näher ansehen.
Eine schlechte Bilanz
Eine Gesamtauswertung aller Praxismanagement-Beschreibungen der Valetudo Arzt-Community erbrachte für deutsche Arztpraxen einen Leadership Materialization Score (LMS, das Verhältnis der eingesetzten Führungs-Instrumente und -Regelungen zum Best Practice-Standard) von 41,9% (Optimum: 100%). Sein Pendant, der Leadership Impact Score (LIS, die Zufriedenheit der Medizinischen Fachangestellten mit der Führung ihrer Chefs in Relation zu ihren Anforderungen), beträgt 32,7% (Optimum: 100%). Vor allem fehlende Zielsetzungen, kaum Orientierungsmöglichkeiten durch wechselnde Standards, eine geringe Kommunikation und ausbleibende Anerkennung werden dabei beklagt.
Dreifacher Schaden
Vergleicht man Praxisinhaber mit und ohne Einsatz eines professionellen Führungsmanagements, erleiden die „Führungs-Minimalisten“ drei Schadensarten:
(1) sie schaden sich selbst durch Arbeitsüberlastung und „Dienst nach Vorschrift“ des Personals,
(2) sie demotivieren die Angestellten und schaden damit auch den Patienten, die unzureichend betreut werden,
(3) es entsteht ein Gesamtschaden in Form eines geringer ausfallenden Praxisergebnisses.
Links:
[1] http://bit.ly/2bt7YBq