Wenn niedergelassene Ärzte über Arbeitsdruck, Stress und sogar Burn-out klagen, besteht die Ursache häufig in Fehljustierungen des Praxismanagements.
Ursachen-Suche außerhalb der Praxis
Frust über fehlende Freizeit, Stress, Burn-out: für eine große Anzahl von Ärzten sind diese Begriffe – wie Studien belegen – keine Leerformeln, sondern quälende Realität. Gleichzeitig entwickelt sich aus diesen Phänomenen eine fatale Negativspirale, denn auf Dauer geraten auch Mitarbeiter und Patienten in den Abwärts-Sog des ärztlichen Stimmungstiefs. Bei der Ursachenforschung dominiert der Blick auf externe Faktoren: vor allem eine Zunahme der Administration, unzuverlässiges Personal und überzogene Patientenansprüche werden von Ärzten als Stressfaktoren angeführt, die die Arbeitsmotivation zunichte machen.
Stress ist ein Selfmade-Problem
Praxisanalysen zeigen aber: etwa 2/3 der ärztlichen Stress- und Burn-out-Probleme sind „Praxis-gemacht“, d.h. sie werden durch ein falsches Praxismanagement verursacht. Das Stressempfinden der Praxisinhaber ist umso größer, je weniger der betriebswirtschaftlich notwendigen Gestaltungsfaktoren des Praxismanagements umgesetzt werden. Die Stressoren liegen dabei nicht nur in einem unzulänglichen persönlichen Zeitmanagement, sondern auch im Organisations- und im Führungsbereich.
Die Hauptursachen im Überblick
(1) Viele Praxisinhaber planen ihre Tätigkeiten nicht, arbeiten ohne Prioritäten und erledigen ihre Arbeit nach Anfall. Diese Systemlosigkeit schafft Chaos und Unzufriedenheit.
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