Grundsätzlich steht es jedem gesetzlich Krankenversicherten frei, den Versicherer zu wechseln. Privatversicherte haben es nicht ganz so einfach. Da die einzelnen gesetzlichen Krankenkassen seit 2015 in der Lage sind ihre Beitragssätze individuell zu gestalten, können sich bei einem solchen Wechsel auch finanzielle Vorteile für den Versicherten ergeben. Was sollte man bei einem Wechsel der Krankenkasse beachten, um einen erfolgreichen Wechsel zu ermöglichen?
Fristen beachten
Prinzipiell haben gesetzlich Versicherte eine Kündigungsfrist von zwei Monaten. Für den Fall, dass der Versicherte bestimmte Wahltarife in Anspruch nimmt, können aber auch andere Fristen gelten. Hier gilt es zu prüfen, welche Kündigungsfrist man einzuhalten hat und die Kündigung dementsprechend fristgerecht einzureichen. Hier sollte man um eine schriftliche Kündigungsbestätigung bestehen, um eventuelle Verzögerungen zu vermeiden.
Neue Mitgliedschaft beantragen
Ein neuer Versicherungsvertrag erhält erst dann volle Gültigkeit, wenn eine Mitgliedschaft bei einem neuen Versicherer nachgewiesen werden kann. Gesetzliche Krankenkassen sind dabei dazu verpflichtet, jeden zu versichern und können den Versicherungsschutz nicht einfach verweigern, das bedeutet auch, dass niemand aufgrund etwaiger Vorerkrankungen abgelehnt werden darf. Wenn die Bestätigung der neuen Mitgliedschaft bei der alten Krankenkasse eingereicht wurde, ist die Kündigung wirksam und der neue Versicherungsschutz greift.
Woran erkennt man eine "gute Krankenkasse"?
Eine gute Krankenkasse ist immer die, die den besten Versicherungsschutz für die persönlichen Ansprüche bieten kann. Folgende Aspekte sind bei der Wahl zu berücksichtigen:
Besonders für ältere Personen kann es wichtig sein einen persönlichen Ansprechpartner zu haben, wenn es um Fragen oder andere Verständnisprobleme geht. Ob dies am Telefon oder Angesicht zu Angesicht passiert, spielt zunächst einmal keine Rolle, die Erreichbarkeit sollte aber sichergestellt sein. Eine medizinische Hotline für Notfälle, kompetente Beratung zu verschiedenen Behandlungsmethoden oder Hilfe bei der Koordinierung von Facharztterminen können ein solches Serviceangebot abrunden.
Gibt es Zusatzleistungen für bestimmte Berufsgruppen oder Erkrankte?
Oftmals werden Sportkurse, Entspannungs- oder Ernährungskursen von Krankenkassen bezuschusst. Hier erhoffen sich die Kassen selbstverständlich nicht ganz uneigennützig niedriger ausfallende zukünftige Behandlungskosten. Weiterhin können die Kassen Kosten für andere Sonderprogramme oder Projekte übernehmen. Hier hat jede Krankenkasse andere Bestimmungen und Regelungen, ein genauer Vergleich verschiedener Krankenkassen ist also durchaus vorteilhaft.
Unter folgender URL kann man sich umfassend und weiterführend über die Einzelheiten zum Thema Krankenkassenwechsel informieren: https://info-krankenversicherung.com/krankenkassenwechsel/ [1].
Es ist immer ratsam, sich die einzelnen Leistungen und Beitragssätze der gesetzlichen Krankenversicherer genau anzuschauen und mit den eigenen Ansprüchen zu vergleichen. Die Beitragssätze der einzelnen Kassen können sich durchaus nicht unerheblich voneinander unterscheiden. Wer den seinen Ansprüchen am besten entsprechenden Versicherungsanbieter findet, kann somit bares Geld sparen und mitunter von Zusatzleistungen profitieren.
Links:
[1] https://info-krankenversicherung.com/krankenkassenwechsel/