Worum es geht
In der öffentlichen Diskussion werden als Barrieren für die Digitalisierung von Arztpraxen Aspekte wie eine bislang unzureichende Klärung des Datenschutzes, fehlende Abrechnungsmöglichkeiten oder ausstehende verbindliche Einsatzempfehlungen von Fachinstanzen genannt. Doch auch die Arbeitsbedingungen in Arztpraxen können sich als Hemmnis erweisen wie das Beispiel „Praxis-Organisation“ zeigt.
Die Organisationsqualität im Fokus
Zentraler Ansatzpunkt der Implementierung und Diffusion digitaler Konzepte in Arztpraxen ist die Organisation, denn ihr Einsatz verlangt deutlich veränderte Strukturen und Abläufe. Stellt man die mit der Einführung von Digital-Projekten verbundenen Anforderungen den organisatorischen Voraussetzungen in Praxisbetrieben gegenüber, zeigen sich ein deutliches Problem: in Arztpraxen werden – über alle Fachgruppen und Praxisformen bzw. –größen betrachtet – durchschnittlich nur 46,8% der für eine reibungslos funktionierende Praxisorganisation notwendigen Regelungen und Instrumente eingesetzt, die hieraus resultierende Patientenzufriedenheit erfüllt lediglich 58,3% der Anforderungen und Wünsche. Und selbst in Betrieben, in denen die Teams akut keine Beeinträchtigung ihrer Arbeit verspüren, existieren häufig organisatorische Risikofaktoren, die mittel- bis langfristig zu Problemen führen.
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