Worum es geht
Bei der Konkretisierung der digitalen Transformation von Arztpraxen kommt den Medizinischen Fachangestellten eine Schlüsselposition zu. Doch vorher bedarf es einer grundsätzlichen Veränderung.
Wandel des Berufsbildes
Die Digitalisierung des Gesundheitswesens wird auch dazu führen, dass sich die etablierten Berufsbilder verändern. Ein Beispiel ist die Medizinische Fachangestellte. Sie kümmert sich bislang um Patientenversorgung und -betreuung sowie um die Administration. Im Kern wird sich daran nichts ändern, allerdings ist davon auszugehen, dass Wissen und Fähigkeiten auf der Grundlage einer verstärkten digitaltechnischen Tätigkeit erweitert werden müssen. Ebenso steigen unter dem Aspekt der Arbeitsteilung die Anforderungen an ein eigenständiges Handeln und Entscheiden, um den Medizinern so eine Konzentration auf die Kerntätigkeit ihrer Arbeit zu gewährleisten. Hinzu kommen intensivere organisatorische Fähigkeiten und die Notwendigkeit funktionierender Team-Strukturen.
Bedeutungs-Zuwachs
Betrachtet man die Möglichkeiten der digitalen Patientenversorgung, wird die Bedeutung des Personals für einen funktionierenden Praxisalltag insgesamt deutlich zunehmen, denn letztendlich sind es die Mitarbeiterinnen, in deren Verantwortung der Transfer der technischen Möglichkeiten in die konkrete patientenbezogene Anwendung fällt. Vom Können der Digitalmedizinischen Fachangestellten wird es damit entscheidend abhängen, wie produktiv und patientennützlich die digitalen Optionen zum Einsatz kommen.
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