Worum es geht
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat eine Initiative auf der Basis eines Wettbewerbs gestartet, um digitale Lösungen zu finden, die gleichermaßen Patienten und Praxisteams nutzen. Doch die Aktion unterstützt Praxisinhaber nicht dabei, für ihre Betriebe eine Digital-Strategie zu entwickeln.
Ein Tropfen auf den heißen Stein
So sinnvoll die Initiative ist, so gering wird die praktische Hilfestellung für Praxisinhaber sein, denn zum Schluss werden nur maximal zehn Wettbewerbs-Teilnehmer die Chance erhalten, ihre Ansätze in ausgewählten Praxen zu testen. In Relation zu allen bislang existierenden Projekten ist das eine verschwindend geringe Anzahl.
Ein falsches Digitalisierung-Verständnis
Hinzu kommt, dass die Digitalisierung durch derartige Auswahlprozesse in ihrer Definition in eine falsche Richtung gelenkt wird, denn es geht hierbei nicht um eine Aufnahme einzelner Instrumente und Konzepte in das Praxismanagement, sondern um eine Gesamt-Transformation der Praxisführung, die in ihrer Ausgestaltung eine praxisindividuelle, strategisch-unternehmerische Entscheidung ist und für drei Bereiche getroffen werden muss:
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