Worum es geht
Die Resultate aus TI-Testpraxen zeigen einen Mehraufwand beim Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte. Doch die Momentaufnahme ist kein Kriterium für den tatsächlichen Nutzen des Digital-Projektes.
Der Fokus liegt auf dem zeitlichen Mehraufwand
Inzwischen liegen Ergebnisse aus Pilot-Untersuchungen zum Versichertenstammdaten-Management (VSDM) im Rahmen der Einführung der Telematikinfrastruktur (TI) vor. Erste Gespräche mit niedergelassenen Ärzten zu diesen Resultaten zeigen, dass für sie ihre Aufmerksamkeit vor Allem auf den zusätzlichen Zeitaufwand richten, der durch das Einlesen der Karten und die oftmals nachfolgenden Gespräche mit den Patienten entsteht. Dieser Blick repräsentiert ein generelles Problem, das die Entwicklung der Digitalisierung im Gesundheitssystem allgemein und speziell in Arztpraxen behindert: der starke Gegenwartsbezug von Bewertungen und Schlussfolgerungen.
Innovationen können nur in der Bilanzierung bewertet werden - Weiterlesen: http://ow.ly/xNR530iM8tp [1]
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