Worum es geht
Ein Vergleich der Arbeit in den einzelnen ärztlichen Fachgruppen des Gesundheitswesens mit dem Best Practice-Standard der Praxisführung zeigt sehr unterschiedliche Niveaus in der Leistungsfähigkeit. Eine positive „Ausnahme-Fachgruppe“ sind niedergelassenen Chirurgen, allerdings mit einigen „Schönheits-Fehlern“.
Fachgruppen-Analyse mit dem Best Practice-Standard
Der Best Practice-Standard beschreibt alle für ein reibungslos funktionierendes Praxismanagement notwendigen Regelungen, Verfahrensweisen und Instrumente. Sein durchschnittlicher Realisierungs-Grad in deutschen Arztpraxen – über alle Fachgruppen und Praxisformen bzw. –größen betrachtet – beträgt 53% (Erhebungs-Prinzip: Valetudo Check-up©-Untersuchungen). Vor diesem Hintergrund sind niedergelassene Chirurgen mit einer mittleren Umsetzungs-Rate von 76,2% bereits sehr weit dem Optimum angenähert.
Herausragend in der Planung
Ein besonderes Kennzeichen ist hierbei der mit 84, 8% sehr hohe Best Practice-Wert des Aktions-Bereiches „Planung“. Arbeiten niedergelassene Ärzte generell kaum mit Zielen, verhält sich das bei ambulant tätigen Chirurgen ganz anders. Ebenso verfügen die meisten Praxen über eindeutige Positionierungen und ein detailliertes Zielgruppen-Management. Ein Defizit in diesem Bereich ist jedoch die Definition von Patientenzufriedenheits-Zielen und ihre Überprüfung: nur ein Drittel der Chirurgen führt regelmäßig Patientenbefragungen durch, um u. U. notwendige Veränderungsmaßnahmen zu identifizieren und zu planen.
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