Worum es geht
Niedergelassene Ärzte sind vielfach der Meinung, dass durch die Automatisierungs-Funktionen digitaler Lösungen mehr Zeit gewonnen und der Arbeitsdruck gesenkt werden können. Doch das ist ein Trugschluss.
Der Irrtum
Ein Vorteil, der in Zusammenhang mit der digitalen Transformation der Arbeit in Arztpraxen immer wieder herausgestellt wird, ist die Möglichkeit, Prozesse zu automatisieren. Überall dort, wo elektronisch abwickelbare Routinen anfallen, kann es damit zu einer Entlastung kommen. Dieses Argument haben – wie die Ergebnisse aus Gruppendiskussionen mit Ärzten zeigen – viele Praxisinhaber verinnerlicht. Das Problem ist jedoch, dass die meisten daraus die verkürzte Schlussfolgerung ziehen, dass es hierdurch zu einer generellen Arbeitsentlastung und zu einem einfacheren Arbeiten kommt. Doch das ist ein Trugschluss. Zwar können Standardabläufe automatisiert werden, gleichzeitig werden die Anforderungen an das Praxismanagement und die Fähigkeiten der Medizinischen Fachangestellten insgesamt deutlich höher, da die Komplexität des Arbeitsgeschehens insgesamt zunimmt.
Weiterlesen: https://bit.ly/2wpZSQA [1]
Links:
[1] https://bit.ly/2wpZSQA