Worum es geht
Eine kontinuierlich zunehmende Anzahl von Veranstaltungen und Publikationen beschäftigt sich mit der digitalen Zukunft des Gesundheitswesens, den Möglichkeiten, Szenarien und vor allem mit dem zu erwartenden Nutzen. Parallel kommen fast täglich neu entwickelte Apps, digitale Medizintechnik, Internet-Portale und KI-Diagnoseverfahren auf den Markt. Doch was passiert konkret im Breiteneinsatz, z. B. im ambulanten Sektor?
Unterschiedliche Entwicklungsgeschwindigkeiten
Die Antwort ist – leider – sehr einfach: wenig. Wie weit die Digitalisierung in den Betrieben niedergelassener Ärzte und der Transformation-Fortschritt voneinander entfernt sind, zeigt eine beispielhafte Gegenüberstellung: für jeden Smartphone-Besitzer ist es heute problemlos möglich, mittels eines entsprechenden Brustgurtes / Kabels eine EKG-Auswertung mit Handlungsempfehlungen zu generieren, ein vor wenigen Jahren noch fast undenkbarer Ansatz. Gleichzeitig gelingt es nur äußerst schleppend, Arztpraxen im Rahmen der Telematikinfrastruktur zu vernetzen, d. h. überhaupt die Voraussetzung für den Einsatz transformierender Lösungen in den Betrieben zu schaffen. Die Applikationen entwickeln mit einer hohen Eigendynamik, die Akteure im niedergelassenen Bereich bewegen sich kaum. Hinzu kommt, dass ein Großteil der Ärzte an der Digitalisierung gar nicht interessiert ist, eine Konstellation, die für sie durchaus problematisch werden kann.
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