Worum es geht
Die zunehmende Erhebung von Vital- und Leistungsdaten durch Patienten wird die Arzt-Patienten-Beziehung grundlegend verändern.
Ein Fall aus der Praxis
Im Rahmen einer Gruppendiskussion mit niedergelassenen Ärzten zum Thema „Digitalisierung“ schilderte ein Teilnehmer einen interessanten (Vor-)Fall: ein Patient, dessen neu entdeckte Hypertonie mit einem Medikament angestellt wurde, hatte anhand seiner Selftracking-Daten festgestellt, dass diese durch die Einnahme des Präparates nicht verbessert wurden. Er suchte den Arzt auf und bat um Verordnung eines anderen, wirksamen Medikamentes. Die Erklärung, dass die Arzneimittel-Einnahmedauer noch zu kurz sei und man ggf. auch die Dosis anpassen müsse, überzeugten ihn zunächst nicht. Er führte immer wieder die Objektivität der von ihm gemessenen Daten sowie seine Erkenntnis bestätigende Daten aus Internetforen an. Erst nach langer Diskussion erklärte er sich bereit, den Beobachtungs-Zeitraum zu verlängern, um danach seine Blutdruck-Situation neu zu beurteilen.
Drei Entwicklungs-Trends
Mit Situationen wie dieser werden Mediziner zukünftig immer häufiger konfrontiert und dadurch in ein Competition-for-competence-Dilemma gelangen, da bereits jetzt drei klare Trends beginnen, das Patientenverhalten zu verändern: weiterlesen: https://bit.ly/2B4ZVDI [1]
Links:
[1] https://bit.ly/2B4ZVDI