Worum es geht
Fehler, Ärger, Arbeitsdruck und Patienten-Unzufriedenheit werden häufig nicht durch Fehler im Praxismanagement, sondern durch Probleme in der Zusammenarbeit verursacht. Ein einfach zu ermittelnder Indikator gibt Auskunft und bietet Lösungen.
Wodurch Teams sich auszeichnen
In Homepage- und Praxisbroschüren-Darstellung dominiert bei der Beschreibung des Personals der Begriff „Team“. Betriebswirtschaftlich betrachtet ist das die ideale Form der Zusammenarbeit, die durch gemeinsame Ziele, eine weitgehend autonome Aufgabenerledigung, gegenseitige Ergänzung und Unterstützung sowie durch eine Selbststeuerung zur Lösung von Problemen und eigeninitiativ entwickelte Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsergebnisses charakterisiert ist.
Geringe Teamwork-Ausprägung in deutschen Arztpraxen
Untersucht man über alle Fachgruppen und Praxisformen die Zufriedenheit von Medizinischen Fachangestellten mit den Bedingungen der Zusammenarbeit in ihren Betrieben und spiegelt die Resultate mit den Anforderungen, die „echte“ Teamarbeit auszeichnen, ergibt sich für Arztpraxen ein durchschnittlicher Teamwork Quality Score (TQS) von nur 43,7% (Optimum: 100%), d. h. dieser wichtige Praxis-Erfolgsfaktor ist nur unzureichend ausgeprägt. Die Folgen sind Fehler, Ärger, Arbeitsdruck und Patienten-Unzufriedenheit.
Gruppe statt Team - Weiterlesen: https://bit.ly/2YfWkwA [1]
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[1] https://bit.ly/2YfWkwA